Politik & Regulierung

Terror-Risiko: Konzerne alarmiert seit RAF-Anschlägen

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Praktisch alle Konzerne überarbeiten aktuell ihr Krisenmanagement und ihre Notfallpläne angesichts von Terrorrisiken. Das sagt Jan Kestner, Krisenexperte bei red24. Der britische Konzern, bietet Lösungen für Sicherheitsberatung und Krisenmanagement an. Deutschland sieht der Experte auf einem relativ hohen Sicherheitsniveau: Nach den Anschlägen der RAF in den 1970er Jahren.
"Durch die Anschläge der Roten Armee Fraktion in den Siebziger Jahren gibt es bei der Terrorismusprävention bereits ein relativ hohes Sicherheitsniveau im Inland", konstatiert Jan Kerstner in der Welt. Die Basis aktueller Sicherheitskonzepte hätte die Planung in den Siebziger Jahren gelegt. Deutsche Großkonzerne hätten im europäischen Vergleich sehr detaillierte Konzepte vorliegen. Im Nachgang der Anschläge von Paris würden Unternehmen auf die veränderte Risikolage reagieren.
6.783 Risikoorte hat der Kölner Spezialversicherer Extremus definiert. Wo sie liegen und was konkret versichert ist, wird nicht verraten, schreibt die Welt. Die Kosten für Terroranschläge beziffert die Landesbank Baden-Württemberg allein für 2014 weltweit auf 53 Mrd. Euro, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 61 Prozent. (vwh/ku)
Terror-Risiken · Extremus
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