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Rente mit 67 reicht nicht

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Flüchtlinge spielen nach Ansicht des Deutschlandchefs der Allianz, Manfred Knof, angesichts des demografischen Wandels eine wichtige Rolle. "Eine Grundfrage wird sein“, machte er deutlich, "welche realen Handlungsbegrenzungen die Politik zurzeit hat und welche ethischen Grundforderungen an die Politik zu stellen sind." Die Allianz bietet Flüchtlingen Praktika an und unterstützt Mitarbeiter, die Flüchtlingen helfen.
Stark international geprägt war die Auseinandersetzung zu dem Thema Finanzierung der Ruhestandsphase von Menschen. Vor dem Hintergrund immer länger währender Rentenzeiten und anhaltender Niedrigzinsen wurde klar, dass konventionelle Sparvorgänge nicht ausreichen, um den bisherigen Status aufrecht zu erhalten. "Reicht die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 mit all den Ausnahmen, die es gibt?", zweifelte Knof. "Oder brauchen wir bei deutlich längerer Lebenserwartung nicht auch eine längere Lebensarbeitszeit, die sich beispielsweise für zwei Monate höhere gesunde Lebenserwartung um einen Monat verlängert?" (siehe DOSSIER)
Das diesjährige Demografie Forum in Berlin befasst sich mit vier thematischen Schwerpunkten. Zunächst stand das Thema Wandel der Arbeit aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht im Fokus. Es ging u.a. um Fähigkeiten, die in Aus- und Weiterbildung künftig gefördert werden müssen und um die Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Natürlich wurde die Digitalisierung als Bedrohung konventioneller Arbeitsplätze und als Entwickler neuer Berufsprofile diskutiert. Knof stellte die Frage, inwieweit die betriebliche Weiterbildung bereits auf die neue Arbeitswelt ausgerichtet ist. (epo)
Bild: Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland (Quelle: Allianz)
Allianz · Berliner Demografie Forum
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