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BVK begrüßt Wohnimmobilienkreditrichtlinie

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Der Deutsche Bundestag hat Ende der vergangenen Woche die Wohnimmobilienkreditrichtlinie verabschiedet, die zum 21. März 2016 in Kraft treten soll. Deren Ziel: Beratungspflichten für Darlehensgeber - insbesondere im Rahmen der Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge zu verschärfen. Eine Fernberatung soll ausgeschlossen werden. Der BVK begrüßte die Entscheidung.
Laut Richtlinie müssen Kunden demnach künftig auf ein mögliches Entgelt für die Beratungsleistung hingewiesen werden. Zudem benötigt der Vermittler einen Sachkundenachweis und eine Berufshaftpflichtversicherung.
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßte die Entscheidung des Bundestages: "Wir befürworten den Beschluss, wonach langjährig tätige und erfahrene Bausparkaufleute nicht erst umständlich ihre Sachkunde in einer Prüfung nachweisen müssen, wenn sie bereits eine Erlaubnis nach § 34 c Gewerbeordnung (GewO) haben", sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz. "Das ist gut für den Verbraucherschutz, denn die Bestimmungen des Gesetzes für den neuen § 34 i GewO orientieren sich an denen des Versicherungsvermittlerrechts, das sich schon seit Jahren bewährt hat."
"Mit diesen Regelungen haben wir unser Ziel erreicht, den Bestandsschutz für langjährige Bausparkaufleute zu erhalten", ergänzt Heinz. "Sehr sinnvoll ist auch die jetzt gesetzlich vorgesehene 'Alte-Hasen-Regelung'."
Gleichzeitig beschloss der Bundestag, dass mit der neuen Richtlinie auch das "ewige Widerrufsrecht" für Immobilienverträge mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung zum 21. Juni 2016 erlischt. Davon betroffen sind laut Stiftung Warentest etwa 80 Prozent aller Verträge, die zwischen September 2002 und Juni 2010 abgeschlossen wurden. (vwh/td)
Bild: BVK-Präsident Michael H. Heinz (Quelle: BVK)
BVK · Wohnimmobilienkreditrichtlinie
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