Märkte & Vertrieb

Krankenzusatz: Viel Potenzial für Neuabschlüsse

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In der Privaten Krankenzusatzversicherung (Pkzv) schlummert ein hohes Vertriebspotenzial: Laut einer aktuellen Studie des Analysehauses YouGov plant jeder neunte gesetzlich Versicherte zwischen 18 und 59 Jahren, in den kommenden sechs Monaten eine entsprechende Police "bestimmt" oder "wahrscheinlich" abzuschließen, am liebsten bei den Anbietern Allianz, Ergo Direkt sowie der Hanse Merkur.
Die Studienergebnisse offenbaren vor allem, welche Abschlusswege für die Befragten bei einer privaten Krankenzusatzversicherung überhaupt bevorzugt werden. Das Internet spielt hier für Abschlussplanende eine bedeutende Rolle: Für über ein Drittel der Befragten (35 Prozent) kommt ein Online-Abschluss über ein Vergleichsportal infrage. Ebenfalls ein Drittel (34 Prozent) kann sich vorstellen, online auf der Homepage einer Versicherungsgesellschaft eine pKZV abzuschließen. Den klassischen Weg über den Versicherungsvertreter zieht immerhin noch knapp jeder vierte Abschlussplaner (24 Prozent) in Betracht.
"Im Altersvergleich unserer Studie fällt auf, dass nicht etwa die jungen, vermeintlich internetaffineren Versicherten einen Online-Abschluss in Betracht ziehen, sondern vielmehr die über 40-Jährigen", sagt Markus Braun, Head of Marketing & Sales bei YouGov. Dementsprechend rät er Anbietern eine gute Position bei den Vergleichsrechnern anzustreben, um das Vertriebspotenzial bestmöglich zu nutzen.
Während 2013 jeder Fünfte (20 Prozent) gesetzlich Versicherte eine pKZV, ist es im Jahr 2015 knapp jeder Vierte (23 Prozent). In erster Linie verfügen Besitzer einer pKZV über eine Zahnzusatzversicherung oder einer Auslandsreiseversicherung. (vwh/dg)
Bildquelle: DAK
Krankenzusatzversicherung
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