Schlaglicht

Bad Aibling: HDI kommt für Zugunglück auf

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
HDI Global kommt für das Zugunglück in Bad Aibling auf. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, bestätigte die HDI, dass die Transdev, der Betreiberkonzern der betroffenen Bayerischen Oberlandbahn, über die Talanx-Tochter haftpflichtversichert ist. Beim Zugunglück gibt es zudem laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) weiterhin keine Hinweise auf ein technisches Versagen.
"Als Haftpflichtversicherer kommen wir für die Personen- und Sachschäden auf, die bei der schrecklichen Tragödie entstanden sind", teilte die HDI laut SZ mit. Gemäß der EU-Fahrgastrechteverordnung werden laut Versicherer "unter anderem sehr zügig Vorschüsse an Betroffene oder deren Angehörige geleistet", heißt es bei der HDI laut Bericht weiter.
Stelle sich heraus, dass der Streckenbetreiber Deutsche Bahn oder ein Mitarbeiter ein Fehler gemacht habe, können die Betroffenen weitere Ansprüche gegen die DB stellen. Auch die Transdev und HDI Global könnten dann Ersatz vom Versicherer des Betreibers verlangen, so die SZ weiter.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei wollen sich um 14 Uhr in einer Pressekonferenz zur Unfallursache äußern, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). "Tatsache ist, dass nach den Daten, die wir haben, ein technischer Fehler nicht vorgelegen hat", wird Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt jedoch vorab zitiert. (vwh/td)
Bildquelle: Thomas Sturm / pixelio.de
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