Politik & Regulierung

AGV kritisiert bürokratische Hürden aus Brüssel

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein wesentlicher Teil der variablen Vergütung muss künftig bei bestimmten Stellen in der Versicherungswirtschaft für mindestens drei Jahre von den Unternehmen zurückbehalten werden. Die neuen, seit 1. Januar 2016 geltenden Regulierungen, gehen an der Realität vorbei, erklärt AGV-Geschäftsführerin Betina Kirsch. In der aktuellen Ausgabe von Vis-à-vis warnt der AGV vor dem neuen regulatorischen Ungemach aus Brüssel.
Der AGV weist darauf hin, dass die variable Vergütung in der Versicherungswirtschaft seit 1. Januar wieder im Visier der Aufsicht ist. Die neuen Vorschriften sieht der Verband als Verschärfung. Unternehmen müssen künftig die variable Vergütung von Inhabern von Schlüsselfunktionen und Risktaktern künftig für drei Jahre zurückbehalten.
Dabei betrage die variable Vergütung im Schnitt gerade einmal 21 Prozent, bei leitenden Führungskräften in Schlüsselfunktionen liege diese zwischen 19.000 und 34.000 Euro - weit entfernt von den Dimensionen des Investmentbankings, wie der AGV schreibt.
Zwar habe die Bafin eingeräumt, dass die Versicherer europaseitig überreguliert würden. Eine Freigrenze, wie von AGV und GDV gefordert, habe sie freilich nicht umgesetzt. Die Bafin argumentiert wohl, sie habe keine Befugnis, europäisches Recht auszulegen. (vwh/ku)
AGV · Betina Kirsch
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