Köpfe & Positionen

Tausche Kundenstamm gegen Neugeschäft

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Dafür, dass ein Makler seinen Kundenstamm an das Start-up Financefox überträgt, verspricht ihm Gründer Julian Teicke, sein größtes Problem zu lösen: "Wir zeigen ihm potenzielle Neukunden in seiner direkten Umgebung an." Für den Transfer des Kundenbestandes verspricht Financefox dem Makler die Übernahme der gesamten Backoffice-Arbeit.
Vor allem im US-amerikanischen Markt sieht Julian Teicke im Interview mit der Gründerszene Potenzial: "Während sich US-Startups auf innovative Versicherungsprodukte fokussieren, wollen wir das Kundenerlebnis vereinheitlichen. Davon sind die Amerikaner begeistert." Unter anderem US-Softwareriese Salesforce gehört zu den Sponsoren, die kürzlich eine Finanzierung in Höhe von 5,5 Mio. Dollar sichergestellt haben.
"Die USA selbst sind natürlich ein besonders interessanter Markt für uns – rund ein Drittel aller Versicherungsprämien weltweit werden dort gezahlt", sagt Teicke.
Für den Endkunden ist die App Financefox vergleichbar mit Knip, Getsafe und Clark. Es geht dem von Julian Teicke mit seinem Vater Hartmut gegründeten Unternehmen um ein einheitliches Versicherungsportfolio: "Im Durchschnitt hat ein Kunde fünf Versicherungspolicen bei fünf verschiedenen Versicherungsgesellschaften. Das bedeutet fünf unterschiedliche Prämienrechnungen, fünf Ansprechpartner und fünf unterschiedliche Schadensmeldungsprozesse", erklärt Julian Teicke den Ansatz der App. "Durch diese Komplexität nehmen Versicherungen im Leben des Kunden einen viel größeren Platz ein als notwendig." (vwh/ku)
Bild: Julian Teicke, Gründer des Schweizer Insuretechs Financefox (Quelle: Financefox)
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