Schlaglicht

Takata-Airbags: VW und Daimler rufen Autos zurück

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
50 Millionen Autos weltweit sollen vom Skandal rund um die fehlerhaften Takata-Airbags betroffen sein und müssen in die Werkstätten. Nach Daimler schickt nun auch VW Fahrzeuge deshalb zur Reparatur, berichtet n-tv. Airbags von Takata bringt die US-amerikanische Fahrzeugsicherheitsbehörde NHTSA mit weltweit mindestens zehn Todesfällen in Verbindung.
Erst Ende Dezember vergangenen Jahres ereignete sich der weltweit zehnte Todesfall, der nach Einschätzung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA auf die Mänger bei Takata-Airbags zurückgeht. Ein Mensch starb in South Carolina bei einem Unfall mit seinem Pickup, einem Ford Ranger aus dem Jahr 2006. Die Airbags können den Angaben zufolge vor allem in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit unvermittelt explodieren und dabei Trümmerteile in das Fahrzeuginnere schleudern.
Volkswagen ruft deswegen rund 680.000 Autos der Modelljahre 2006 bis 2014 zurück. Das sagte ein Sprecher des Herstellers. Angaben über die Kosten des Rückrufs machte er nicht. Daimler teilt mit, in den USA rund 840.000 Fahrzeuge zurückzurufen. Betroffen seien rund 705.000 Mercedes-Benz Pkw und rund 136.000 Daimler Vans.
Den Aufwand für den "vorsorglichen Rückruf" bezifferte der Dax-Konzern auf insgesamt rund 340 Mio. Euro. Die voraussichtlichen Kosten werden laut Daimler als Rückstellung im Gesamtjahr 2015 berücksichtigt. Dadurch verringere sich das Konzernergebnis auf 8,7 Mrd. Euro und das Konzern-Ebit auf 13,2 Mrd. Euro.
Laut NHTSA sind neben weiteren Herstellern auch Audi und BMW von der Ausweitung der Rückrufaktion betroffen. (vwh/dg)
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