Köpfe & Positionen

Smart Home reduziert Schadenkosten

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Smart Home gehört zu den digitalen Zukunftstrends - mit entsprechenden Auswirkungen für die Versicherer. So liege der Vorteil dieser für den Versicherer "ganz klar in der Reduzierung der Schadenkosten, meint Diana Teubert von den Versicherungsforen Leipzig in einem aktuellen Blogbeitrag über "Potenziale und Herausforderungen für das Schadengeschäft".
So hatte allein die verbundene Wohngebäudeversicherung im Jahr 2014 Gesamtkosten in Höhe von 4.341 Mio. Euro zu verzeichnen, so Teubert: "Über die Hälfte dieser Kosten wurden durch Leitungswasserschäden verursacht, gefolgt von Feuerschäden, die mit 880 Mio. Euro zu Buche schlugen." Dabei könnten intelligente Systeme, die Rauch, Wasser oder sonstige Abweichungen von der Norm frühzeitig registrieren, Notsignale an die Hausbewohner und die angebundenen Assisteure absetzen und damit mögliche "Totalschäden" verhindern, meint die Expertin.
Die Kehrseite der Medaille: "Die technischen Neuerungen bergen für den Versicherer allerdings nicht nur neue Ansatzpunkte zur Schadenkostenreduktion und Positionierung als Helfer im Alltag, sondern auch ganz neue Herausforderungen an die Schadenregulierung", schreibt Teubert. Ein Risiko sieht sie dabei vor allem in der Anfälligkeit "für Schäden, Fehlmeldungen oder gar technische Manipulation bzw. Hackerangriffe. Die Systeme müssen entsprechend versichert sein. Kommt es zu einem Schaden, kann die Ursachensuche und die genaue Schadenschätzung aufwendig sein. Hier bedarf es eines Schadenregulierers mit technischem Verständnis", betont Teubert. (vwh/td)
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Schadenregulierung · Smart Home
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