Politik & Regulierung

Deutsche plagen Zweifel über ihre Altersvorsorge

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die große Mehrheit der Deutschen hat erhebliche Zweifel daran, ausreichend für ihr Alter vorgesorgt zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Vermögensverwalters Blackrock. Nur 34 Prozent der Bundesbürger meinen, dass sie im Rentenalter ausreichend abgesichert sein werden. So werden etwa 63 Prozent aller Spareinlagen trotz niedriger Zinsen noch in Tagesgeld oder Spareinlagen gesteckt, konstatiert Blackrock.
Gleichzeitig machen Aktien nur etwa 15 Prozent der Portfolios aus, fünf Prozent entfallen auf Immobilien und drei Prozent auf Anleihen, heißt es in der Studie weiter. "Wir haben eine grundsätzliche Angst, in andere Anlagen als Cash zu gehen, wird Christian Machts, Leiter des Privatkundengeschäfts von Blackrock in Deutschland im Handelsblatt zitiert. Dies sei zwar in Zeiten starker Börsenturbulenzen nachvollziehbar, aber nicht zielführend.
So hegen laut Studie 28 Prozent der Deutschen die Befürchtung, ein Finanzschock könnte ihre Vermögen schmälern. Dennoch bleibt eine Mehrheit von 55 Prozent laut Studie optimistisch, wenn es um die eigene finanzielle Zukunft geht. Demnach sind die Deutschen beim Sparen wohl Weltmeister: etwa 69 Prozent der Befragten legen laut Blackrock-Studie für ihre Rente zurück.
Immerhin: Laut Studie stehen bei 38 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren der Vermögenszuwachs im Fokus. Gleichzeitig seien jedoch nur 17 Prozent "in regelmäßigem Austausch" mit einem professionellen Berater, stellt Machts weiterhin fest. (vwh/td)
Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de
Altersvorsorge · BlackRock
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