Märkte & Vertrieb

Tianjin deutlich teurer als erwartet

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Explosionen in der chinesischen Hafenstadt Tianjin vor rund einem halben Jahr kosteten die Versicherer zwischen fünf und sechs Mrd. US-Dollar, berichtet die International Union of Marine Insurers (IUMI). Rund 50 Prozent davon entfallen auf das Transportgeschäft. Es ist der bislang größte von Menschen verursachte Schaden in Asien.
Ursprünglichen Schätzungen zufolge sollten sich die Schäden für die Versicherungsindustrie auf 1,5 bis 3,3 Mrd. US-Dollar belaufen. Die nun entstandenen Mehrkosten werden unter anderem auf präzisere Wertberechnungen der beschädigten Güter und auf Räumungsarbeiten zurückgeführt, die aufgrund des erschwerten Zugangs zum Katastrophengebiet versicherungstechnisch zunächst nicht konkret kalkuliert werden konnten.

Schweres Erdbeben in Taiwan

Indes sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala im Süden Taiwans mindestens 23 Menschen umgekommen und 500 verletzt worden. In der am schwersten betroffenen Stadt Tainan brachte das Beben nach Behördenangaben mindestens zwei Hochhäuser zum Einsturz. Rund 400.000 Haushalte sind ohne Wasser, über 120.000 Einwohner haben keinen Strom. Nach Angaben der Non-Life Insurance Association of the ROC ist die Deckungsrate von Erdbebenversicherungen im betroffenen Raum gering. Gegenwärtig liegt sie bei 32 Prozent. (vwh/mst)
Taiwan · IUMI · Tianjin
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