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Befürchtete Kostenexplosion im Gesundheitssystem

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"Wir stehen kurz vor einer schweren weltweiten Gesundheitskrise", warnt Norbert Hültenschmidt, Bain-Partner und Co-Autor der Studie "Future of Healthy: How to realize Returns on Health". "Die Krankheitsjahre eines Menschen steigen deutlich schneller als die Lebenserwartung", betont der promovierte Chemiker.
Zusammen mit dem World Economic Forum hat die Unternehmensberatung Bain die Kostenentwicklung im Gesundheitssektor analysiert und Lösungsansätze zur Senkung der Gesundheitskosten zusammengestellt.
Der Gesundheitszustand der Weltbevölkerung gibt eindeutig Anlass zur Sorge, wie die Studie offenlegt: Derzeit sterben jedes Jahr 38 Millionen Menschen weltweit an Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen. Bis 2030 wird eine Zunahme auf 52 Millionen und bis 2040 sogar auf 62 Millionen Todesfälle erwartet. Entsprechend wären die direkten und indirekten Kosten dieser Erkrankungen in den nächsten 15 Jahren fünfmal höher als die Kosten der Weltfinanzkrise seit 2008.
Höhere Aufwendungen in die Gesundheitsvorsorge seitens Politik, Krankenversicherer aber auch privater Investoren können dieser Kostenexplosion entgegensteuern, lautet das Fazit der Studie. Hültenschmidt fordert hierfür ein "ganzheitliches Gesundheitsökosystem, das Silos aufbricht und neue Lösungen ermöglicht." (vwh/jko)
Bildquelle: Andrea Damm / pixelio.de
Kosten · Gesundheitssystem · Bain
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