Unternehmen & Management

Signal Iduna streicht 350 Stellen in Hamburg

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Signal Iduna will bis 2017 in Hamburg voraussichtlich 350 der insgesamt 3.300 Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Wir haben mit dem Betriebsrat einen Sozialplan verabschiedet und wollen den Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen erreichen", wird Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, im Hamburger Abendblatt zitiert.
Demnach werde sich der Stellenabbau bis nächstes Jahr hinziehen. Allerdings erlaube der hohe Altersdurchschnitt der Beschäftigten verstärkt die Nutzung der Altersteilzeit. "Wir müssen erst in die Technik und neue Abläufe investieren, bevor die Stellen gestrichen werden können", wird Leitermann weiter zitiert. So sollen viele Prozesse automatisiert oder an Dienstleister übertragen werden. Zudem soll kein Personal ausgelagert werden.
Insgesamt sollen laut Bericht des Hamburger Abendblatts insgesamt 1.400 Stellen in der gesamten Versicherungsgruppe ausgebaut werden - darunter weitere 350 Arbeitsplätze in der Verwaltungs in Dortmund sowie 700 im Vertrieb in der Fläche. Bislang wurden laut Bericht etwa 100 Stellen abgebaut. "Aber mit diesen Zahlen liegen wir im Plan", wird Leitermann  zitiert.
"Diese Entwicklung ist nicht ungewöhnlich", ergänzt Hans-Jürgen Klempau von der Gewerkschaft Ver.di gegenüber der Zeitung. So gebe es ähnliche Entwicklungen auch bei anderen Versicherern in der Hansestadt - darunter der Basler, Ergo oder Generali. "Hamburg verliert in der Versicherungswirtschaft jährlich 500 Arbeitsplätze", so Klempau. (vwh/td)
Bild: Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna (Quelle: Signal Iduna)
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