Märkte & Vertrieb

Die DVAG im Fintech-Krieg

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein Blogeintrag von DVAG-Vorstand Helge Lach und seine Folgen: "Ihr seid der Grund, warum es Knip überhaupt gibt", stellt der Gründer des Schweizer Fintechs lapidar fest, das von Lach direkt angegangen wurde. Davor hatte der DVAG-Vorstand über Intransparenz der neuen Marktbegleiter geschrieben. Zudem sei davon auszugehen, dass nicht alle Fintech die Anforderungen des Gesetzgebers erfüllen.
Wer sich auf die Registrierung bei einer Finanz-App einlässt, "setzt sich dem Risiko aus, durch die Maklervollmacht bei der Versicherung elementarer Lebensrisiken im digitalen Blindflug unterwegs zu sein", warnt Lach in seinem aktuellen Beitrag für den DVAG-Unternehmensblog.
Knip nimmt den Fehdehandschuh in einem offenen Brief an die DVAG auf: "Der Versicherungsvermittler ist die mit Abstand unbeliebteste Berufsgruppe in ganz Deutschland. Strukturvertriebe im Pyramidensystem sind einer der Hauptgründe dafür. Anbieter wie wir stellen euer ganzes System infrage, das rein auf Verkauf und niedrigen Qualifikationsstandards basiert", entgegnet Dennis Just: Die Vorwürfe seien "haltlos und machen einmal mehr deutlich, dass rein vertriebsorientierte und technologieferne Anbieter wie ihr mit dem Rücken zur Wand stehen."
Auch Clark, ebenfalls von Lach in seinem Blogeintrag erwähntes Start-up, holt zum Gegenschlag aus: "Die DVAG hat in den letzten Jahren keine nennenswerten digitalen Innovationen hervorgebracht – obwohl ihre Kunden in vielen anderen Lebensbereichen längst digitale Services nutzen. Nun versucht sich die DVAG dagegen zu wehren, dass Innovationen von neuen Marktteilnehmern kommen", zitiert das Handelsblatt das Frankfurter Unternehmen. (vwh/ku)
Bildquelle: Fotolia
DVAG · FinTech · Knip · Clark
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