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Rentenbank verbucht Nachfrage nach Förderdarlehen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 beim Neugeschäft mit Programmkrediten ein neues Rekordvolumen von 7,8 Mrd. Euro verbucht. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 13,8 Prozent. Allerdings stieg nach Unternehmensangaben auch der Bedarf an Darlehen zur Liquiditätssicherung landwirtschaftlicher Betriebe.
So stellte die Bank nach eigenen Angaben mit 345,2 Mio. Euro erstmals seit fünf Jahren wieder einen dreistelligen Millionenbetrag bereit. Zudem stieg das gesamte Förderneugeschäft, welches auch allgemeine Förderkredite und das verbriefte Fördergeschäft umfasse, im abgelaufenen Geschäftsjahr um 20,6 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro.
Wie die Rentenbank weiter mitteilte, vergab sie 2015 in der Sparte Landwirtschaft Kredite in Höhe von insgesamt 3,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund liegt nach Unternehmensangaben vor allem im gestiegenen Neugeschäft bei Flächenkäufen sowie in Darlehen zur Liquiditätssicherung. Sie stiegen um 0,8 Prozent auf 0,8 Mrd. Euro. Gleichzeitig ging die Nachfrage nach Finanzierungen von Gebäuden - insbesondere von Milchvieh- und Schweineställen - um 11,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro zurück.
Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) stieg 2015 nach Angaben der Bank gegenüber dem Vorjahr um 16,7 Prozent auf 283,3 Mio. Euro an (2015: 242,7 Mio. Euro). Mit enthalten ist laut Unternehmensmitteilung jedoch ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 49,8 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Einmaleffekt wäre das Betriebsergebnis der Rentenbank mit 233,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent gesunken. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de
Landwirtschaftliche Rentenbank
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