Schlaglicht

Keine Angst vor digitaler Revolution

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender der Munich Re, hält einen radikalen digitalen Wandel, der alles hinwegfegt, für übertrieben - zumindest für die Versicherungsbranche. Demnach seien die Banken "zehnmal mehr" durch Fintechs bedroht als die Assekurranz, sagte er anlässlich des SZ-Versicherungstages. Dennoch dürften sich die Versicherer den neuen Unternehmen nicht verschließen.
So kooperiert der Rückversicherer derzeit mit einem solchen Startup, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Metabiota hat seinen Sitz im kalifornischen Silicon Valley und will mittels Big Data die möglichen Verläufe und Folgen von Epidemien berechnen. Dahinter steht laut SZ ein Projekt des Rückversicherers mit der Weltbank mit dem Ziel, künftige Krankheitsepidemien vorherzusagen.
Für den Vorstandschef der Munich Re ist das Projekt ein Vorzeigeprojekt, denn die Branche dürfe sich den neuen Unternehmen nicht verschließen, schrieb er den Anwesenden ins Stammbuch. Denn ansonsten würde die Branche die Herausforderungen der Digitalisierung nicht schaffen. Berührungsängste kennt er laut SZ-Bericht jedoch nicht: "Wir sprechen mit Google, Amazon und Facebook, aber auch mit ganz kleinen Software-Buden", wird von Bomhard zitiert. (vwh/td)
Bild: Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender der Munich Re (Quelle: Munich Re)
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