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Dax-Investition rentiert sich spätestens nach zwölf Jahren

Von Christoph BaltzerTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Vier gute Jahre haben Aktieninvestoren hinter sich. Selbst wer vor dem Crash-Jahr 2008 in den Dax investiert hat, hatte Ende 2015 eine Jahresrendite von 3,6 Prozent, zeigt das jetzt veröffentlichte Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts.
Viel Grün und wenig Rot ist auf dem aktualisierten Renditedreieck (PDF) des Deutschen Aktieninstuts zu sehen. Wer in Aktien investiert, macht verlässliche Gewinne, vorausgesetzt er streut. Je dunkler das Grün, umso höher die Rendite, je tiefer das Rot, umso höher der Verlust. Das Renditedreieck zeigt, dass im schlimmsten Fall zwölf Jahre gewartet werden musste, bis eine Anlage in den Leitindex der Deutschen Börse ins Plus dreht. Das war bei Dax-Aktien der Fall, die man im Dot-Com-Hype des Jahres 1999 gekauft hatte. Der Dax drehte erst ab dem Jahr 2012 in ein nachhaltiges Plus. Wer Ende 2015 verkaufte, hatte dann trotzdem noch eine annualisierte Rendite von 2,8 Prozent.
Das Platzen der Dot-Com-Blase war die schlimmste Krise der Nachkriegsgeschichte. Sie hatte im Versicherungsgeschäft zu erheblichen Verwerfungen geführt. Acht tief rote Kästchen zeichnet das DAI in diesem Zeitraum, so viel, wie bei keinem der anderen Crash. Am schlimmsten war es für all diejenigen, die im Jahr 2002 verkaufen mussten. Doch selbst in diesem Katastrophenjahr erzielten diejenigen noch einen Gewinn, die 1996 oder früher eingestiegen waren.
"Die historische Erfahrung lehrt, dass sich selbst bei ungünstigen Einstiegszeitpunkten und trotz Krisen an den Kapitalmärkten langfristig gute Renditen am Aktienmarkt erzielen ließen", kommentiert DAI-Geschäftsführerin Christine Bortenlänger. (ba)
Dax · DAI
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