Unternehmen & Management

Allianz verabschiedet sich vom Hierarchie-Denken

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Allianz stellt sich mit geänderten Prozessen und Kulturen auf die Digitalisierung ein. "Wir brauchen eine neue Art der Zusammenarbeit. Es ist keine Zeit mehr für Hierarchien, Silos und Eigenständigkeiten", sagte Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG, auf dem SZ-Versicherungstag.
In den letzten Jahren seien über 500 Insur-Tech-Startups entstanden, die an den traditionellen Pfeilern der Assekuranz ansetzten, der Kundenschnittstelle und den Daten. Man sei überzeugt, den Prozess der Digitalisierung zu meistern, so Knof. "Wir nehmen aber die Entwicklung ernst, und wir müssen aufpassen, dass wir da nicht abgehängt werden." Eine "echte Bedrohung" sei das Innovationstempo. Bei der gerade von der Allianz vorgestellten Agenda "Kontinuität und Erneuerung" gehe es unter anderem um die "maximale Kundenorientierung" und die "umfassende Digitalisierung", welche man über alle Sparten hinweg und mit geänderter Arbeitsweise betreibe.
Statt sequenziell mit der Einzelabstimmung jedes Vorgesetzten arbeiteten nun alle Prozessbeteiligten in einem "openspace Büro - da liefert jeder seinen Beitrag, funktionsübergreifend für das gemeinsame Ziel; agil und schnell," so Knof. Man sei auch bereit, mit externen Partnern zu "experimentieren". Mit Blick auf die technischen Herausforderungen sagte er: "Das muss man nicht immer alles selber machen. Personalabbau und Kosten haben dabei keine Priorität. Es ist eher eine Frage der Implementierung, der Geschwindigkeit, der Exzellenz und der Mentalität." (siehe DOSSIER) (lie)
Bild: Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland, auf dem SZ-Versicherungstag. (Quelle: lie)
Allianz · Digitalisierung
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