Schlaglicht

Mittelstand fürchtet massive Umsatzeinbußen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist gut. Aber: Jedes zweite mittelständische Unternehmen fürchtet massive Umsatzeinbußen, weil entsprechende Fachkräfte fehlen, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. So rechnet die Wirtschaftsberatung Ernst & Young (EY) in ihrem jüngst veröffentlichten Mittelstandsbarometer dadurch aktuell mit einem Schaden von etwa 46 Mrd. Euro.
Trotz eines guten Geschäftsklimaindex von aktuell 46,1 Punkten bereitet der Fachkräftemangel vielen Unternehmen Sorgen. Zwar will laut EY-Mittelstandsbarometer etwa ein Drittel der befragten Mittelständler Personal aufbauen. Allerdings können bereits 62 aller Unternehmen ihre offenen Stellen nicht besetzen, berichtet Spiegel Online weiter.
"Der Fachkräftemangel bedroht den deutschen Mittelstand - gerade in ländlichen Regionen - schon länger", sagt Peter Englisch, Partner bei EY. "Das Problem wird aber gerade jetzt offensichtlich, wo stellenweise quasi Vollbeschäftigung herrscht", wird er im Nachrichtenmagazin zitiert.
So würde eine große Mehrheit von 85 Prozent der Firmen auch Flüchtlinge beschäftige, 49 Prozent sogar ohne Vorbehalt. Das Problem seien allerdings die entsprechenden Hürden: mangelnde Deutschkenntnisse, die schwierige Rechtslage während des Asylverfahrens sowie die fehlende Planungssicherheit. (vwh/td)
Bildquelle: Industrieblick / Fotolia
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