Unternehmen & Management

State Farm rechnet mit Ende der Kfz-Versicherung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
US-Versicherer State Farm rechnet als Spartenprimus offenbar schon mit dem Ende der Kfz-Versicherung. Künftig sieht sich der Konzern als "Life Management Company." Einen entsprechenden Eintrag beim Patentamt wertet das US-Magazin Nerdwallet als Vorzeichen.
Die Prognosen sind alarmierend: Analysten wie KPMG rechnen in Kfz mit einem Prämienrückgang um bis zu 45 Prozent bis 2030. Carsharing, autonomes Fahren und 3D-Druck sollen für den Einbruch von 24,3 Mrd. Euro auf dann nur noch rund zehn Mrd. Euro sorgen.
Weitere Feststellung: Fast ein Drittel der befragten Unternehmen haben demnach noch keinerlei Vorbereitung getroffen, diesem Trend zu begegnen.
Dass der größte Kfz-Versicherer der USA eine Patentanmeldung vornimmt und jetzt das Sammeln und die Auswertung von Daten für ein "Life Management" in den Mittelpunkt stellen will, werten US-Medien wie Nerdwallet und Insurance Business America als Vorbereitung auf das Ende der Kfz-Versicherung. Der Türöffner für weitere Policen - der Abschluss einer Kfz-Versicherung - müsse durch neue Services ersetzt werden. "Tragbare, implantierbare oder messbare Sensoren" sollen demnach künftig die Daten zum Life Management liefern. (vwh/ku)
Bildquelle: Rike / pixelio.de
Kfz-Versicherung · State Farm