Köpfe & Positionen

Zimmerer: "Dax steht am Jahresende bei 11.000"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Der Dax steht am Jahresende wieder bei 11.000 Punkten", prognostiziert Maximilian Zimmerer, Investmentvorstand der Allianz SE. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) zeigte er sich angesichts der aktuellen Börsenturbulenzen optimistisch: "Da kracht nichts zusammen an den Aktienmärkten. Was wir erleben, sind eher Kaufgelegenheiten."
Zwar räumte der Allianz-Vorstand zahlreiche ungelöste Probleme wie die Euro-Krise, der Konflikt in der Ukraine, oder die Sanktionen gegen Russland ein. "Im Moment aber reagiert die Börse so heftig auf kurzfristige Nachrichten, und da werden die Risiken übertrieben", betont Zimmerer gegenüber der FAS.
Gleichzeitig erachtet er die derzeitigen Börsenängste als übertrieben: "Das globale Wachstum ist intakt. Die Weltwirtschaft soll dieses Jahr laut IWF-Prognose um 3,4 Prozent wachsen statt um 3,6 Prozent wie zunächst prophezeit. Und deswegen soll ein Crash kommen? Das kann ich beim besten Willen nicht erkennen", erläutert der Allianz-Vorstand weiter.
Auch mit der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ging Zimmerer hart ins Gericht: "Da können wir Versicherer noch so oft darlegen, wie falsch und schädlich es ist, was die EZB anstellt - ich fürchte, sie wird nicht auf uns hören. Dabei sind die Folgen der Nullzinspolitik mit bloßem Auge zu erkennen: Wenn in München-Schwabing eine Wohnung 15.000 Euro pro Quadratmeter kostet, dann sind diese Preise völlig verrückt".
Dennoch lehnt der Allianz-Vorstand "Übertreibungen" ab, denn: "Die Einzigen, die auf Dauer von negativen Zinsen profitieren werden, sind die Tresorhersteller, wenn die Leute ihr Geld wegen der Negativzinsen von der Bank holen und zu Hause bunkern", so Zimmerer in der FAS. (vwh/td)
Bild: Maximilian Zimmerer, Investmentvorstand der Allianz SE (Quelle: Allianz)
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