Köpfe & Positionen

Vollert: "Weniger Unfälle und niedrigere Prämien"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Autonome Fahrzeuge könnten den Verkehr der Zukunft revolutionieren - mit gravierenden Folgen für die Kfz-Versicherer. " Selbst, wenn die Unfallwahrscheinlichkeit durch immer bessere Technik deutlich niedriger werden sollte, wird weiterhin die Notwendigkeit für einen Haftpflicht-Versicherungsschutz bestehen", betont Allianz-Vorstand Alexander Vollert gegenüber dem Handelsblatt.
So werde sich durch die neue Technologie die "Risikoeinschätzung für uns als Versicherer ändern wird. Wenn in zehn bis 15 Jahren das Auto einen relativ hohen Anteil der Fahrleistung im automatisierten Modus vollbringt, wird sich der Einfluss fahrerbezogener Merkmale auf unsere Versicherungsmodelle abschwächen", betont Vollert.
Dennoch werde das Risiko nicht verschwinden, "es verlagert sich: und zwar weg vom menschlichen Fehler seitens des Verkehrsteilnehmers, hin zum menschlichen Fehler des Entwicklers", ergänzt der Allianz-Vorstand. Allerdings werde der Schadenaufwand durch automatisiertes Fahren in Zukunft zurückgehen, was "sich auch auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken" werde, lautet seine Prognose.
Zudem gab Vollert laut Handelsblatt auch zu bedenken, dass es neben Unfällen auch noch andere Gefahren gebe, die abzusichern seien. "Bis 2030 wird in der Branche mit einer Zunahme an Schadenereignissen durch Naturgefahren gerechnet – weltweit wird es deutlich mehr Schäden durch Starkregen, Sturm oder Hagel geben", prognostiziert der Allianz-Vorstand. Auch Diebstahl und mutwillige Beschädigungen werde es weiter geben: "Kriminelle und aggressive Menschen wird es wohl auch in der Zukunft geben", so Vollert. (vwh/td)
Bild: Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG (Quelle: Allianz)
Allianz · Kfz-Versicherer · Autonomes Fahren
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