Schlaglicht

"Snowzilla" legt US-Ostküste lahm

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Einer der schwersten Winterstürme der letzten Jahre hat die Ostküste der USA völlig lahmgelegt. Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet, sind mindestens 19 Menschen durch "Snowzilla" ums Leben gekommen. Der nationale Wetterdienst NWS warnt, der Sturm könnte insgesamt Schäden von einer Milliarde Dollar (gut 925 Millionen Euro) verursachen.
Laut n-tv kamen allein in New York drei Menschen ums Leben. In Virginia starben zwei Menschen an Unterkühlung. Weitere starben bei Autounfällen in den Bundesstaaten Arkansas, North Carolina, Kentucky, Ohio, Tennessee und Virginia. Weitere vier Personen wurden beim Schneeschippen getötet.
Während New York ein Fahrverbot bis Sonntagmorgen, 7 Uhr, verhängte, wurde in der US-Hauptstadt Washington der komplette Nahverkehr bis Montagmorgen eingestellt. Zudem wurden wegen des Wintersturms mehr als 4.400 Flüge gestrichen. Die Flughäfen in New York, Philadelphia, Washington und Baltimore stellten den Betrieb ganz ein. Außerdem blieben zahlreiche Autofahrer im Schnee stecken. Etwa 200.000 Menschen waren laut Nachrichtensender ohne Strom.
Selbst die südlichen US-Bundesstaaten Arkansas, Tennessee, Kentucky, North Carolina, West Virginia und Virginia ächzten unter dem Schnee. In Kentucky bildete sich laut n-tv ein Stau über 56 Kilometer, Tausende Autofahrer steckten in ihren Fahrzeugen fest. In North Carolina waren nach Behördenangaben etwa 150.000 Menschen ohne Strom.
Auch in Deutschland hinterließ der Winter seine Spuren: Nach einem Bericht der Welt haben Blitzeis und Schnee bundesweit zu Hunderten Unfällen geführt. Insbesondere am Freitagabend kam es wetterbedingt im Südwesten und Osten zu erheblichen Problemen.
Allein in Baden-Württemberg wurden bis Samstagvormittag mehr als 300 Unfälle gezählt. In Hessen kam es zu mehr als 200, in Rheinland-Pfalz gab es mehr als 100 Unfälle. Dabei wurden mindestens fünf Menschen schwer verletzt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das baden-württembergische Innenministerium. Der Gesamtschaden wird auf rund 1,5 Mio. Euro geschätzt.
In der bayerischen Landeshauptstadt München wurde zudem am Samstag keine Post ausgetragen. Am Münchner Flughafen wurden zudem Dutzende Flüge annulliert. (vwh/td)
Bild: Wintersturm "Snowzilla" in New York (Quelle: dpa)
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