Märkte & Vertrieb

Deutsche werden zu Vorsorgeverweigerern

Von Christoph BaltzerTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die politische Lage drückt auf das Gemüt, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Beratermagazins Value. Folge: Die Deutschen flüchten sich in den Konsum. Altersvorsorge? Lieber verdrängen! Im Wohnungsbau steht Deutschland vor einer neuen Gründerzeit.
Die Wirtschaft läuft rund, aber die Stimmung leidet: Von der Euphorie des Jahres 2014 ist nicht viel geblieben. "Wir befinden uns in einem fulminanten Wandlungsprozess", sagt Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts im Interview mit Value. Zu Jahresanfang 2015 habe man Deutschland noch als eines der letzten Paradiese gesehen, nun fühlten die Menschen eine "akute Bedrohung".
Das Phänomen der Altersarmut beginnt sich auszubreiten. Trotzdem mutieren die Deutschen zu regelrechten "Vorsorgeverweigerern", stellt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband fest. Grund seien die niedrigen Zinsen. "Immer weniger Menschen beschäftigen sich mit ihrer Absicherung im Alter", kommentiert DSGV-Präsident Georg Fahrenschon.
Was boomt ist der Hausbau, nicht zuletzt durch die Migration. Wüstenrot-Vorstandsvorsitzender Bernd Hertweck sieht Deutschland sogar "vor einer neuen Gründerzeit". Ohne private Investoren könne die Knappheit an Wohnraum nicht behoben werden. Die Bundesregierung will mit steuerlichen Anreizen den Bau von Mietwohnungen zusätzlich beflügeln. (ba)
Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de
Expert: Nach dem Stimmungshoch. Die Wirtschaft läuft rund, aber die Stimmung leidet: Vom „Stimmungshoch“ (R+V-Studie 2014) des Vorjahres ist nicht viel geblieben, in Value 6/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)
Wüstenrot
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