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Blick auf die Börse: Der Dax steht am Scheideweg

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Turbulenzen auf dem Frankfurter Börsenparkett scheinen nach allgemeiner Analystensicht noch nicht vorüber zu sein. So hat sich der Januar 2016 dank eines Minus von neun Prozent zu einem Horrormonat für die Anleger entwickelt. Ähnliche große Verluste weisen auch der EuroStoxx50 und die Wall Street auf. Eine Aufholjagd scheint eher unwahrscheinlich.
So hatte die Erholung des Ölpreises und die Aussicht auf weitere Geldspritzen durch die Europäische Zentralbank (EZB) im März zwar den Ausverkauf an den Aktienmärkten vorerst gestoppt. Von einer Trendwende scheint nach allgemeiner Expertenansicht jedoch nicht die Rede zu sein.
Vielmehr scheint die "Bärenmarkt-Rallye" diese Woche in die nächste Runde zu gehen: "Anleger dürfen nicht vergessen, wohin der übergeordnete Trend zeigt“, werden die Börsenexperten Franz-Georg Wenner und Andreas Büchler im Handelsblatt zitiert. Und diese Richtung zeige klar abwärts, meinen die Experten. So habe die laufende Erholung lediglich ein maximales Potential bis zu 10.100 Punkten.
Für frische Impulse könnte in dieser Woche jedoch die Berichtsaison sorgen. So nimmt die Berichtsaison in den USA weiter an Fahrt auf: Unter anderen legen der iPhone-Konzern Apple, der Software-Hersteller Microsoft und der Flugzeugbauer Boeing ihre Zahlen vor. In Deutschland meldet Siemens am Dienstag seine Quartalsbilanz. In Stuttgart wartet zudem die Schwäbisch Hall mit ihren Jahreszahlen für 2015 auf.
Am Donnerstag folgt dann die Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bank. Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass das größte deutsche Kreditinstitut im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 6,7 Mrd. Euro den größten Verlust in seiner Geschichte eingefahren hat. Gleichzeitig rechnet die Deutsche Bank mit einer Kündigungswelle von Investmentbankern in London. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Ebenfalls im Blick der Börsianer steht die US-Notenbank Fed, die zur Wochenmitte über ihre Zinspolitik entscheidet. Am Freitag wird zudem eine erste Schätzung zum Wirtschaftswachstum der USA im vierten Quartal veröffentlicht. In Deutschland dürfte heute der Ifo-Geschäftsklima von besonderem Interesse sein. Am Freitag stehen dann die Verbraucherpreise in der Eurozone an. (vwh/td)
Bildquelle: Eisenhans / Fotolia
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