Märkte & Vertrieb

"Im Niedrigzinsumfeld gibt es kaum eine Alternative zu fondsbasierten Vorsorgeprodukten"

Von Julia KolhagenTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Eine ausreichende, individuelle Altersabsicherung kann für den Kunden nur dann sichergestellt werden, wenn die Chancen der Kapitalmärkte intelligent genutzt werden", betont Winfried Gaßner, Leiter Produktmanagement bei der WWK. Im Interview mit VWheute erläutert er, wie die WWK in den kommenden Jahren ihre Marktposition in der fondsgebundenen Rentenversicherung ausbauen will.
VWheute: Die WWK war früh mit fondsbasierten Vorsorgeprodukten am Markt. Wie bewerten Sie die neue Konkurrenz-Situation?
Winfried Graßner: Bei den von der WWK angebotenen fondsgebundenen Rentenversicherungen der Produktgeneration WWK IntelliProtect handelt es sich um Versicherungstarife mit kundenindividueller Wertsicherungsstrategie. Das Guthaben jedes einzelnen Kunden wird im Rahmen eines individuellen CPPI-Modells börsentäglich bewertet und die Aufteilung zwischen frei wählbaren Investmentfonds und dem Sicherungsvermögen des Versicherers optimiert. Die WWK rechnet bei ihren Policen also für jeden einzelnen Kunden börsentäglich das optimale Verhältnis zwischen Fonds und Sicherungsvermögen aus. Der Kunde profitiert so über frei wählbare Investmentfonds maximal von den Chancen am Kapitalmarkt, ohne ein unkalkuliertes Anlagerisiko einzugehen. Dabei kommt zur Risikominimierung zusätzlich ein spezieller Wertsicherungsmechanismus zum Einsatz. Das Verhältnis der Chance zum Anlagerisiko wird durch dieses kundenindividuelle und börsentäglich arbeitende Garantiesystem WWK IntelliProtect minimiert. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber anderen Garantieprodukten. Der Wertsicherungsalgorithmus hat in den letzten Jahren in vielfältigen Marktsituationen seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Einerseits wurden Marktschwächen adäquat gemeistert, andererseits wurde sehr schnell und nachhaltig eine hohe Investitionsquote in die freie Fondsauswahl realisiert.
VWheute: Plant die WWK in dieser Sparte neue Produkte 2016?
Winfried Graßner: Die WWK verbessert ihr Produktportfolio laufend. So können Kunden beispielsweise seit Oktober auch vermögensverwaltende Fonds in ihre Fondsrenten einschließen. Bei unserer Fondsrente mit Garantie steht damit auch der bekannte Fonds Flossbach von Storch Multiple Opportunities zur Verfügung.
VWheute: Grundsätzlich: Welche Rolle werden fondsgebundene Vorsorgeprodukte in Zukunft spielen? Welche Ziele setzt sich die WWK hier für die nächsten Jahre?
Winfried Graßner: Gerade unter den Rahmenbedingungen von Solvency II, der Zinszusatzreserve und vor allem niedriger Zinsen ist es für den Kunden wie auch für den Anbieter wichtiger denn je die richtige Anlageform für die Altersvorsorge zu finden. Eine ausreichende individuelle Altersabsicherung kann für den Kunden nur dann sichergestellt werden, wenn die Chancen der Kapitalmärkte intelligent genutzt werden. Langfristig gibt es vor dem Hintergrund eines anhaltenden Niedrigzinsumfelds deshalb kaum eine Alternative zu fondsbasierten Vorsorgeprodukten. Mit der von uns in allen drei Steuerschichten angebotenen Produktgeneration WWK IntelliProtect stellen wir Kunden und Vermittlern ein seit vielen Jahren bewährtes Anklagekonzept zur Verfügung, das der Anforderung nach einer sicheren Geldanlage bei gleichzeitig hohen Renditechancen optimal gerecht wird. An die Erfolgsstory unserer Fondsrenten mit Garantie wollen wir auch in den kommenden Jahren anschließen und weitere Marktanteile gewinnen, insbesondere bei der Riester-Rente und in der bAV.
Das Interview führte VWheute-Redakteurin Julia Kolhagen.
Foto: WWK-Produktmanager Winfried Graßner will in der Fondsrente in den kommenden Jahren weitere Marktanteile gewinnen.
WWK. Fondsrente
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