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Versicherte sind analog unterwegs

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Versicherungskunden kommunizieren mit ihren Versicherern lieber persönlich. Dies geht aus der neuen Gothaer-Studie zur Digitalisierung in Deutschland hervor. So haben 93 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer angegeben, noch nie eine entsprechende App genutzt, um mit einem Versicherer zu kommunizieren oder sich entsprechend zu informieren.
Lediglich vier Prozent gaben an, bereits einmal eine Unwetter-App genutzt zu haben. Lediglich zwei Prozent nutzen laut Studie eine RechnungsApp ihrer Krankenversicherung. Auf die Frage, wie die Versicherten bevorzugt mit ihrem Versicherer kommunizieren, gaben 48 Prozent der Befragten an, ihre Anliegen telefonisch zu klären. 38 Prozent gaben an, dazu ihren jeweiligen Versichrungsberater zu kontaktieren. Auch beim Abschluss einer Versicherungspolice bevorzugen die Deutschen laut Studie noch den persönlichen Weg: Demnach schließen 71 Prozent der Befragten ihren Vertrag direkt bei ihrem Berater ab.
"Doch das Verhalten der Bürger ändert sich: Gerade die Jüngeren und die formal höher Gebildeten sind schon heute dem Internet und technischen Entwicklungen gegenüber deutlich aufgeschlossener als Ältere und formal geringer Gebildete. Darauf reagiert die Versicherungsbranche mit neuen digitalen Angeboten", kommentiert Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer, das Ergebnis der Studie.
Einen gegenläufigen Trend verzeichnet die Gothaer laut Studie hingegen bei Bankgeschäften, wo die Deutschen eher online unterwegs sind. Demnach erledigt eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der Befragten ihre alltäglichen Bankgeschäfte, wie Kontoauszüge einsehen oder Überweisungen tätigen, überwiegend online. Nur 45 Prozent erledigen dies persönlich in der Filiale. (vwh/td)
Bildquelle: Walters
Gothaer · Digitalisierung
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