Köpfe & Positionen

Trotz China-Krise Business as usual für die Versicherer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Eine Weltfinanzkrise ist möglich – aber unwahrscheinlich", sagt Swiss-Re-Chefökonom Kurt Karl mit Blick auf die Turbulenzen in der chinesischen Finanzwirtschaft. Für Erst- und Rückversicherer bedeute dies "Business as usual" mit einem Fokus auf neue Versicherungslösungen für die Emerging Risks.
"Die Situation in China ist handhabbar, weil viele Dinge in der dortigen Wirtschaft gut laufen", konstatiert Kurt Karl. Das seien unter anderem die aktuell lockere Geldpolitik, eine verlangsamte, aber anhaltende Kreditexpansion und die neue Zwei-Kind-Politik. Auch könne die chinesische Regierung auf 3,3 Billionen US-Dollar an Reserven für die Krisenbewältigung zurückgreifen.
Zwar sei eine neue Weltfinanzkrise nach wie vor möglich, aber wahrscheinlich sei es, dass die Weltwirtschaft sich in den nächsten Jahren weiter "durchwursteln" und moderat wachsen werde. Dies würde auch weiterhin die Nachfrage nach Versicherungsschutz befeuern, prognostiziert der Swiss-Re-Ökonom.
"Dennoch müssen Versicherer und Risk-Manager weiterhin aufmerksam die Entwicklung in China beobachten." Ein starker Rückgang des Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte sei immer noch das größte globale Risiko für das weltweite ökonomische Wachstum. (vwh/jko)
Bild: Kurt Karl, Chefökonom der Swiss Re, schätzt die Wirtschaftssituation als ernst, aber nicht bedenklich ein (Quelle: Swiss Re)
Finanzkrise · Swiss Re · China
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