Schlaglicht

BDI: Glaube an den Aufschwung und Kritik an der Koalition

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die deutschen Industrieunternehmen blicken trotz Krise in China, Terrorgefahr und Flüchtlingskrise in Europa optimistisch auf das kommende Jahr. So hält der Bund der Deutschen Industrie (BDI) laut einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv mit einem Wachstum in Deutschland von etwa zwei Prozent. Die Gründe seien laut BDI günstige Ölpreise, niedrige Zinsen und der schwache Euro zum US-Dollar.
"Wer weniger Geld fürs Tanken und Heizen braucht und fürs Sparen nicht belohnt wird, der gibt mehr Geld aus", wird BDI-Präsident Ulrich Grillo zitiert. Allerdings warnte er die Bundesregierung vor einem permanenten Krisenmodus in der Flüchtlingsfrage und kritisierte, dass sie blind für die Probleme der Wirtschaft sei.
Angesichts des Steuerüberschusses von 12,1 Mrd. Euro befürchte Grillo zudem, dass die schwarz-rote Koalition "in Selbstherrlichkeit" erstarre. Zudem werde die Konjunktur weiter von den steigenden Einkommen der Privathaushalte sowie dem guten Arbeitsmarkt angetrieben. "Nachhaltig ist dieser Trend nicht. Vor allem darf er kein Ruhekissen für unsere Politik sein", ergänzt Grillo laut n-tv. (vwh/td)
Bild: BDI-Präsident Ulrich Grillo (Quelle: GDV)
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