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Jugend ist beim Gesundheitsverhalten gespalten

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Gesundheitsverhalten der deutschen Jugendlichen geht immer weiter auseinander. Während ein Teil zunehmend gesundheitsbewusster lebt, achte der andere Teil kaum auf die eigene Gesundheit. Zudem sei die Gesundheitsvorsorge bei jedem zweiten Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren "überhaupt noch kein Thema". Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Zukunft Gesundheit 2015" der Schwenninger Krankenkasse.
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Je jünger die Bundesbürger, desto geringer ist das Interesse an diesen Themen. Dementsprechend hoch ist mit 66 Prozent der Anteil bei den 14- bis 17-Jährigen, die sich noch gar nicht für Prävention interessieren, so die Experten der Schwenninger.
Bei den 26- bis 34-Jährigen sinke dieser Anteil hingegen auf 44 Prozent. Ebenfalls wenig Überraschendes ergibt die Analyse nach Geschlechtern: 56 Prozent der jungen Männer lassen die Vorsorge links liegen, aber nur 46 Prozent der jungen Frauen, so die Studienautoren weiter.
"Unsere jährliche Studie belegt einen Trend zur Polarisierung, der in der gesamten Bevölkerung zu beobachten ist", sagt Siegfried Gänsler, Vorstandsvorsitzender der Schwenninger. "Während die eine Hälfte der jungen Bundesbürger sehr fitnessbewusst ist und auf gesunde Ernährung achtet, hocken die anderen - überspitzt gesagt - mit Chips vor Computer oder Smartphone."
Daher fordere man "schon länger die Einführung eines Schulfaches Gesundheit. Denn nur so kann aus unserer Sicht gewährleistet werden, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem Geschlecht sowie dem familiären und sozialen Hintergrund frühzeitig das für eine gesunde Lebensweise erforderliche Wissen erwerben und dieses auch anwenden können", ergänzt Gänsler. (vwh/td)
Bildquelle: Allianz
Schwenninger Krankenkasse
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