Märkte & Vertrieb

"IDD ist offener als der deutsche Gesetzgeber"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Wir werden kein Provisionsverbot bekommen und auch das Thema Provisionsoffenlegung steht nicht mehr im Vordergrund", sagt Martin Klein, Geschäftsführer des Votum Verbands zur Insurance Distribution Directive, kurz IDD. "Das Thema ist Kostenoffenlegung – der gesamte Kostenbereich einer Versicherung rückt in den Mittelpunkt. Das IDD ist offener als der deutsche Gesetzgeber."
Martin Klein, der mit dem Votum Verband unabhängige Finanzdienstleister vertritt, geht bei Gothaer Makler-TV in die Details. "Das IDD ist offener als der deutsche Gesetzgeber. Bei der Vergütungsgestaltung für Makler wird es auf IDD-Ebene drei Möglichkeiten geben: Provision, Honorar und Mischmodelle."
Bei der Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten stünden nicht nur die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund, sondern seine komplette finanzielle Situation mit den Schwerpunkten Risikotoleranz und auch Risikotragfähigkeit. In Sachen Weiterbildung hebt Klein hervor: "Mit der Brancheninitiative ,Gut beraten' sind wir auf dem richtigen Weg." (vwh/ku)
Bild: Martin Klein, Geschäftsführer des Votum Verbands. (Quelle: Gothaer Makler-TV)
Buchtipp: Christian Schafstädt. Das Spannungsverhältnis zwischen Provisionsberatung und Honorarberatung im Versicherungsmarkt (VVW-Onlineshop)
IDD-Richtlinie
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