Schlaglicht

Telematik-Liga: Die Aufstellung der Versicherer

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Von VWheute-Redakteur Rafael Kurz. Versicherer wie Automobilhersteller feilen an ihren Aufstellungen für den Start der Telematik-Liga. Wer nur über den Preis angreift, wird entweder ausgekontert oder grätscht sich ins eigene Fleisch. Taktische Finessen sind gefragt. Es geht um zusätzliche Services für den Versicherten. Nachdem VW-Chef Matthias Müller in Detroit Abbitte geleistet hat, geht es jetzt auch dort ums Eingemachte.
Die Detroit Motor Show läuft, autonome Fahrzeuge rücken dort in den Fokus (siehe DOSSIER), während sich innovative Player wie Faraday Future mit ihren Mobilitätskonzepten lieber auf der Computermesse in Las Vegas präsentiert haben.
Kfz-Versicherung und Telematik: Wer das Fahrverhalten kennt, macht künftig das Spiel: “Die Daten werden überwiegend von Marktbegleitern erhoben”, stellt Akquinet-Experte Eric Schreiber fest. Thomas O. Winkler, seines Zeichens Chief Underwriter Kraftfahrt der Gothaer, sieht ein weiteres zentrales Problem. Die neuen Techniken beeinflussen, verändern oder erübrigen manche Entscheidungen des Fahrers, ohne dass die Versicherer die Daten für die Entscheidungsstrukturen der Systeme kennen.
Deutlich günstigere und gerechtere Tarife sind zunächst gefragt. Spielraum bringen selbst erhobene Daten. Daten-Stecker können hier vor allem wohl bei Gebrauchten die Kalkulation erleichtern. Der Stecker des GDV soll ausschließlich zur Unfallmeldung dienen, worauf der Verband explizit hinweist.
Versicherer sind intensiv damit beschäftigt, weitere Services für ihre Kunden zu entwickeln, das kolportierte eigene Notrufsystem ist nur ein Ansatz. Es geht neben Pay-As-You-Drive-Tarifen um effiziente Schadenssteuerung bis hin zur Einteilung in Regionalklassen nach geografischer Hauptnutzung statt nach Zulassungsort. Im mitunter avisierten Zeitalter der Mobilitätsguthaben bieten sich auch Versicherungslösungen für den Fahrer an, was Martin Wehner, Fachbereichsleiter Privat-Kraft Betrieb von der Allianz, gegenüber VWheuteTV angedeutet hat.
Die Autoindustrie schläft nicht. Ford beispielsweise hält mit einer Mobilitätsplattform dagegen (siehe UNTERNEHMEN).
Noch ist das entscheidende Match nicht angepfiffen. Die heiße Phase der Vorbereitung läuft.
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Deutschland wird zunehmend älter. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden immer mehr Deutsche 80 Jahre oder älter. Im bundesweiten Durchschnitt liege der Anteil der Hochbetagten laut GDV mittlerweile bei 5,6 Prozent. Die meisten Hochbetagten leben demnach in Sachsen. Den stärksten Zuwachs seit 2004 verzeichnete jedoch Mecklenburg-Vorpommern.
Der spanische Marktführer Mapfre entwickelt sich dynamisch trotz der Wachstumsschwäche des Heimatmarktes Spanien und des wichtigsten Auslandsmarktes Brasilien. Die Erfolgsfaktoren sind eine konsequente internationale Expansion mit Risikostreuung und die Forcierung ausgewählter Kerngeschäftsfelder.
Vermittler warten noch immer auf konkrete Infos zur anstehende Regulierung der Immobilienkreditvermittlung: "Es ist ein Unding, dass das Gesetz sowie die Verordnung zwei Monate vor Inkrafttreten noch nicht verabschiedet sind. Die gesetzlichen Grundlagen müssen dringend verabschiedet werden", fordert Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung.
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