Erschienen in Ausgabe 9-2019Trends & Innovationen

Persönliche Beratung dominiert im Versicherungsvertrieb

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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine Vertriebswegestatistik für 2018 vorgelegt und spricht von einer „stabilen Verteilung des Neugeschäfts zwischen den Vertriebswegen.“ Für die Lebensversicherung wird zusätzlich die Berechnung nach vermittelter Beitragssumme und nach APE angeboten. 
Nach beiden Methoden sind die Einfirmenvermittler mit 40,1 (Vorjahr 39,8) Prozent beziehungsweise 34,6 (36,5) Prozent Anteil der wichtigste Vertriebsweg. Dahinter rangieren nach Beitragssumme die Versicherungsmakler mit 28,8 (28,2) Prozent und nach APE mit 27,5 (26,9) Prozent die Bankinstitute. Beide Vertriebswege konnten jeweils ihre Marktanteile ausbauen. In der Krankenversicherung ist mit 56,8 Prozent Anteil am Neugeschäft der Vorsprung der Einfirmenvertreter am größten. Die Makler verloren leicht von 26,9 Prozent auf 26,4 Prozent. Die Direktvertriebe holten hier von 7,3 auf 7,6 Prozent auf. Der Direktvertrieb spielt nur in der Kfz-Versicherung für das Neugeschäft eine nennenswerte Rolle. Hier macht er mittlerweile rund ein Fünftel des Neugeschäftsvolumens aus.