Quelle: picture alliance/ZUMA Press
Erschienen in Ausgabe 9-2019Trends & Innovationen

Schadenprisma August 2019

Zehntausende Feuer zerstören Brasiliens Regenwald

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln unserer Fachzeitschriften und Publikationen.
Im Laufe des Jahres haben 71.500 Feuer den ohnehin von Abholzung betroffenen Amazonas-Regenwald weiter zerstört. Nach Angaben des brasilianischen Weltrauminstitutes Inpe ist die Zahl der Brände in diesem Jahr 82 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Im Juli war zudem die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwaldes fast drei Mal so hoch wie im Vergleichsmonat des Vorjahres. Experten erwarten in diesem Jahr einen Anstieg um insgesamt 45 Prozent der illegalen Abholzung im Vergleich zum Vorjahr. Brasiliens Präsident Jailr Bolsonaro hatte zuletzt gemutmaßt, Umweltschützer hätten die Brände gelegt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und seine Regierung in ein schlechtes Licht zu rücken. Naturschützer hingegen gehen davon aus, dass Farmer mit den Feuern neue Weideflächen erschließen.

Unwetter sorgt für Verwüstungen

Am 18. August ist ein heftiges Unwetter im Rhein-Main-Gebiet vorbeigezogen. Betroffen war vor allem der Landkreis Offenbach. Dächer wurden abgedeckt, Keller liefen voll und Bäume wurden entwurzelt. Polizei und Feuerwehr meldeten bis zum Montag mehr als 1000 Einsätze. Es enstand ein Millionenschaden. Mindestens 23 Menschen wurden verletzt. 
Quelle: picture alliance

Feuer zerstört Indoor-Spielplatz

Ein Großbrand hat am 22. August den Indoor-Spielplatz "Kinder Welt" in Recklinghausen zerstört. Das Gebäude mit einer Fläche von mehr als 4500 Quadratmetern brannte komplett ab, Teile der Halle stürzten ein. Die Rauchsäule war bis weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen. 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Der Schaden geht laut Polizei in die Millionen.  

Quelle: picture alliance/Christoph Reichwein/dpa

Erster Toter durch Lungenkrankheit nach E-Zigarette

In den USA häufen sich bisher unbekannte Lungenerkrankungen. Ihre Gemeinsamkeit: Alle Betroffenen hatten zuvor E-Zigaretten benutzt. Nun gab es den ersten Todesfall. US-Behörden prüfen 193 Fälle der Lungenkrankheit, die vermutlich mit dem Konsum von E-Zigaretten in Verbindung steht. Ob jedoch E-Zigaretten an sich eine Rolle spielen könnten oder bestimmte Inhaltsstoffe, ist unklar. Große Schadenersatzansprüche könnten die Folge sein.
Quelle: Pixabay