Erschienen in Ausgabe 7-2019Trends & Innovationen

Einigung über Manteltarif

Von VW-Redaktion

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Verdi und der Argbeitgeberverband der Versicherer (AGV) haben Tarifverträge zum mobilen Arbeiten sowie zur Verlängerung der Höchstüberlassungsdauer bei der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung abgeschlossen. Damit sind die Manteltarifverhandlungen 2018/2019 offiziell beendet. Wenn schon nicht historisch, so ist es doch immerhin eine Abmachung, wie es nur alle zwölf Jahre vorkommt. „Mit dem Abschluss der beiden neuen Tarifverträge haben wir in der Versicherungswirtschaft erstmals seit 2007, damals Abschluss eines Tarifvertrages zur Qualifizierung, wieder zwei neue Bereiche durch tarifliche Rahmenregelungen gestaltet. Dies ist ein erzielter Fortschritt“, sagte Sebastian Hopfner, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des AGV. Wichtige Inhalte sind laut Verdi, dass die Arbeitszeit auch bei mobilem Arbeiten zu erfassen und zu vergüten ist und dass die Arbeitsmenge so bemessen wird, dass sie in der „tarifvertraglichen Arbeitszeit zu bewältigen ist“. Nicht weiter gekommen sind die Parteien bei der Ermöglichung von mehr Arbeitszeitflexibilität für hochbezahlte Angestellte sowie beim Thema Entleihung von IT-Spezialisten. 
Zahl des Monats: 14 Versicherer haben eine Lizenz für die Aufnahme von Geschäften in Myanmar beantragt, darunter Chubb, Prudential und Tokio Marine & Nichido Fire Insurance.