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Erschienen in Ausgabe 7-2019Trends & Innovationen

Schadenprisma Juni 2019

Säbelrasseln nach Angriffen auf Öltanker

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Schiffsversicherer hatten im vergangenen Jahr mit weniger Totalverlusten von Schiffen zu kämpfen als üblich. Die Gesamtzahl der Schäden ging von 2017 auf 2018 allerdings nur geringfügig zurück, lautet das Fazit des aktuellen Branchenreports des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Nur ein paar Tage nach der Veröffentlichung der Studie wurde am 13. Mai der norwegische Tanker „Front Altair“ ebenso wie der japanische Tanker „Kokuka Courageous“ im Golf von Oman möglicherweise angegriffen worden. Die USA machen den Iran dafür verantwortlich. Abgesichert ist die Front Altair durch den norwegischen Versicherer DNK, der eine Anhebung bei der Kriegsversicherung plant. UK P&I Club wertet den Zwischenfall als Terrorakt. 30 Prozent des weltweit geförderten Öls wird über die Straße von Hormus transportiert. Im Kriegsfall könnte Iran die Route blockieren. Der Tanker Kokuka Courageous der japanischen Firma Kokuka Sangyo hatte Methanol im Wert von 40 Mio. Dollar an Bord, die Front Altair der der Reederei Frontline hatte Naphta, einer Art Rohbenzin, für 25 Mio. Dollar an Bord.

Pfingstunwetter kostet 650 Mio. Euro

Laut GDV hat die Unwetterserie über Pfingensten 250.000 versicherte Schäden angerichtet. Dafür erhalten Versicherte rund 650 Mio. Euro. Davon fließen rund 350 Mio. Euro in Reparaturen oder den Ersatz von etwa 125.000 kaskoversicherten Kfz, die vor allem durch große Hagelkörner zerstört wurden. Für 120.000 Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben entstanden 300 Mio. Euro. Davon entfallen 260 Mio. Euro auf Hagelschäden, 40 Mio. Euro auf Starkregen.

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Strandhotel an der Ostsee ausgebrannt

Ein Feuer in dem mit Reet gedeckten „Ostseehotel Wustrow“ (Vorpommern-Rügen) brach am Abend des 14. Juni aus, ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte das Niederbrennen des Gebäudes nicht verhindern. Warum das Feuer ausbrauch, ist noch unklar. Die Höhe des Sachschadens wird auf rund zwei Millionen Euro beziffert. 71 Personen konnten aus dem brennenden Gebäude und den umliegenden Wohneinheiten ins Freie gerettet werden. Es gab der Polizei zufolge keine Verletzten.
Quelle: picture alliance/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Mega-Stromausfall in Südamerika

Kein Licht, kein Strom, kein Internet. Für 15 Stunden gab es in ganz Argentinien, Uruguay, dazu in Teilen Paraguays, Brasiliens und Chile keinen Strom. 50 Millionen Menschen saßen im Dunkeln. Ungewiss bleibt die Ursache für den Blackout, eine…