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Erschienen in Ausgabe 6-2019Trends & Innovationen

Versicherer wittern großes Geschäft mit E-Scootern

Von VW-Redaktion

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Der Bundesrat hat den Weg für eine von E-Scooters freigemacht. Entgegen der ursprünglichen Pläne sollen Elektro-Tretroller jedoch nicht auf Gehwegen fahren, sondern vorrangig auf Radwegen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) strebt eine Zulassung noch im Sommer 2019 an. Ein Führerschein ist nicht erforderlich, auch gilt keine Helmpflicht. Aber E-Scooter sollen versicherungspflichtig sein, in anderen Ländern gilt diese Regel nicht. Ähnlich wie es für Mofas oder Motorroller entsprechende Kennzeichen gibt, sollen E-Scooter ebenfalls eine Versicherungsplakette erhalten. Viele Versicherer haben bereits entsprechende Angebote: Die Scooter-Haftpflicht der DEVK samt Aufkleber kostet ab Juni bis zum Ende des Versicherungsjahres einmalig 38,40 Euro. Bei der Württembergischen sollen pro Jahr 29,90 Euro fällig werden, die Versicherungssumme beträgt 100 Mio. Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Andere Anbieter warten noch ab bis die Verordnung offiziell verabschiedet wird. 
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