Erschienen in Ausgabe 6-2019Trends & Innovationen

"Manche Dinge mögen recht banal klingen, sind im Endeffekt aber Teil der Belastung, die auf Angehörige zukommt"

Kommentar

Von Oliver SuhreVersicherungswirtschaft

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Manchmal ist es nur ein Wimpernschlag und alles ist plötzlich anders: Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das ein Schock. Angehörige haben dann meist eine sehr schwere Zeit vor sich. Sie müssen sich sofort um zahlreiche Dinge kümmern, wie die Auseinandersetzung mit Ämtern oder die Organisation der Bestattung. Das ist gerade in einer solch schwierigen Zeit eine große Herausforderung und lässt Betroffenen kaum Zeit, den Tod des Verstorbenen emotional zu verarbeiten. Eine Entlastung für Hinterbliebene kann in der Situation eine entsprechende Vorsorge bieten – beispielsweise eine Sterbegeldversicherung. Diese regelt nicht nur das Finanzielle, sondern dient im Fall der Fälle auch als Partner, der sich um Belange rund um die Bestattung kümmert.

In erster Linie soll den Versicherungsnehmern ein würdiger, selbstbestimmter Abschied ermöglicht werden, mit dem sie sich wohlfühlen. Die Vorsorge für das Risiko eines Trauerfalls geht weit über die finanzielle Absicherung hinaus: Sie ist als ein Leistungsversprechen zu verstehen, das den Menschen und sein Bedürfnis, alle Details für seinen letzten Weg geregelt zu haben, in den Mittelpunkt stellt. Uns ist die Bestattungsvorsorge wichtig. Denn jeder kann in die Situation kommen, plötzlich nicht mehr in der Lage zu sein, eigene Entscheidungen treffen oder mitteilen zu können. Viele Menschen scheuen die juristischen Hürden bei der Erstellung von Vorsorgevollmachten und Verfügungen, da das Thema von Laien nur schwer zu überblicken und hochemotional ist. Dafür kooperiert Monuta seit kurzem mit Jura Direkt, einem Dienstleister für rechtliche Vorsorge in Deutschland. Das Angebot umfasst Gesamtvollmachten für Privatpersonen (z. B. Patientenverfügung), Unternehmensvollmachten (z. B. Vorsorgevollmacht inklusive Regelung für die Ausübung selbstständiger Tätigkeiten) sowie Sorgerechtsverfügungen für Eltern minderjähriger Kinder. Die Dokumente werden datenschutzkonform archiviert und im zentralen Vorsorgeregister erfasst.

Im Bereich der Trauerfall-Vorsorge gibt es – zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse – Leistungen wie zum Beispiel die Organisation der Trauerfeier und Bestattung, Rückführungen ins Heimatland, Überführungen, Trauerkarten und Traueranzeigen. Zudem erhalten Hinterbliebene eine sogenannte Todesfall-Checkliste, in der detailliert aufgeführt ist, was nach dem Tod eines Familienmitgliedes zu tun ist. Manche Dinge mögen dabei recht banal klingen, sind im Endeffekt aber Teil der Belastung, die auf Angehörige zukommt…