Erschienen in Ausgabe 4-2019Trends & Innovationen

Rheinland AG ersetzt Allianz als BMW-Partner

Von VW-Redaktion

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BMW rechnet im laufenden Jahr mit einem weiteren deutlichen Gewinnrückgang - ob damit auch der Wechsel des Versicherungspartners zusammenhängt? Die seit 2009 laufende Kooperation zwischen BMW und Allianz geht zu Ende. Eine weitere Vertragsverlängerung um fünf Jahre wie 2014 werde es nicht geben. Die RheinLand AG wird ab Mitte des Jahres neuer Partner der BMW Bank und somit beim renommierten Automobilhersteller über ihre Töchter Rheinland Versicherungs AG und Credit Life AG exklusiver Anbieter von Versicherungsprodukten zur Absicherung von Leasing- oder Finanzierungsverträgen. Handelsübliche Kfz-Policen sind nicht Bestandteil der Kooperation. Der mit bundesweit 0,3 Prozent Marktanteil kleine Versicherer aus Neuss hat neben der Allianz auch die Ergo, Axa und BNP Paribas Cardif ausgestochen. Es wird eine fünfjährige Laufzeit bis 2024 angestrebt. Im Falle eines Vertragsabschlusses erwarte die Rheinland-Gruppe ein Beitragsplus von zirka fünf bis acht Prozent pro Jahr – bezogen auf die Beitragseinnahmen 2017. Insider halten es gar für möglich, dass sich das Beitragsvolumen durch die Kooperation mit BMW um „bis zu 50 Millionen Euro“ jährlich verbessert, was einer Umsatzsteigerung von rund fünf Prozent entsprechen würde.

Quelle: BMW Group
Zahl des Monats: 7.700 Unternehmen hatten Ende 2018 die betriebliche Krankenversicherung für ihre Angestellten angeboten. Das entspricht einer Verdopplung in nur drei Jahren.