Quelle: MSC / Kuhlmann
Erschienen in Ausgabe 3-2019Köpfe & Positionen

Gefährliches Terrain

Fachexperten über hausgemachte Konflikte und kollektive Lösungen

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Mehr als 600 Teilnehmer, darunter 35 Staats- und Regierungschefs und rund 80 Außen- und Verteidigungsminister. Wolfgang Ischinger bezeichnete die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz als das "wichtigste und größte" Treffen seit der Gründung. Das ist mit Blick auf die internationale Bedrohungslage allerdings nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Denn Ischinger sagte auch, dass die globale Sicherheitslage heute gefährlicher sei als jemals zuvor seit dem Zerfall der Sowjetunion.  Diesmal war es eine Konferenz voller Spannungen: Gräben zwischen den USA und Deutschland, Konflikte mit Russland und China. Doch was bleibt davon in Erinnerung? Vor allem wohl die Standing Ovations für den Auftritt von Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin rügte in einer viel beachteten Rede die Alleingänge von US-Präsident Donald Trump in der Außen- und Handelspolitik - und legt ein klares, fast leidenschaftliches Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit ab. Wie tief die Gräben zwischen Deutschland und den USA sind, wurde in einer Rede von US-Vizepräsident Mike Pence deutlich. Dieser preist Trump und die US-Regierung in den höchsten Tönen - und ruft Deutschland und Europa dazu auf, den USA zu folgen, etwa im harten Kurs gegenüber Iran.

Licht am Ende des Korridors

Für die Lebensversicherer und ihre Kunden gibt es nach Einschätzung der Ratingagentur Assekurata endlich „Licht am Ende des Korridors". Bei der erwarteten Seitwärtsbewegung der Kapitalmarktzinsen spreche nicht viel dafür, dass die Überschussbeteiligung 2020 weiter sinke, sagte Bereichsleiter Lars Heermann bei der Vorstellung der aktuellen "Marktstudie 2019: Überschussbeteiligungen und Garantien". Dank der Methodenänderung bei der Zinszusatzreserve sei der langjährige Abwärtstrend bei den Deklarationen für 2019 gestoppt worden. Für 2018 und 2019 seien voraussichtlich nur noch sechs Mrd. Euro der Zinszusatzreserve zuzuführen, nach 15,4 Mrd. Euro. Damit bleibe die Zinszusatzreserve aber auch der Korridormethode hält Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will weiterhin noch „ökonomisch anspruchsvoll“.

Quelle: lie

Düstere Klimaprognose

Für Eberhard Faust, Forschungsleiter Klimarisiken Munich Re, ist es fraglich, ob für das Kommende noch Versicherungsschutz gewährt werden kann. Künftig werde es mehr Extremwetterereignisse geben, sagte er auf der 43. Mannheimer Versicherungswissenschaftlichen Jahrestagung. Faust glaubt, dass Hagel und Starkwinde in Mitteleuropa und anderen Teilen Europas sehr wahrscheinlich zunehmen werden. Laut…