Meeting in Davos
Meeting in DavosQuelle: WEF 2019
Erschienen in Ausgabe 2-2019Köpfe & Positionen

Aufbruch ins Ungewisse

Entscheider aus Wirtschaft und Politik fordern Mut zur Veränderung

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Davos

Mehr als 3.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten auf dem World Economic Forum über Lösungen für internationale Probleme wie Klimawandel, Cyberattacken und Handelskriege. 2019 stand die Tagung unter dem Motto "Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution". Zum Auftakt des viertägigen Treffens in den Schweizer Alpen stand unter anderem ein Gespräch zwischen dem britischen Prinzen William und dem Naturfilmer Sir David Attenborough über Umweltschutz auf dem Programm. Allianz-Chef Oliver Bäte bekräftigte im Rahmen der Konferenz sein Vorhaben, nachhaltige und saubere Energiequellen zu fördern. Nach Angaben des aktuellen World Risk Reports bereiten den Unternehmenslenkern vor allem das Klima und seine Einflüsse sowie Cyberbedrohungen und technische Risiken die größten Sorgen. Die Sicherheitskosten für das Meeting beliefen sich lokalen Medienberichten zufolge auf knapp 30 Mio. Euro. Der Luftraum über Davos wurde in einem Umkreis von 46 Kilometern und bis zu 6000 Metern Höhe gesperrt. 

Künstlerische Generali

Der Generali Versicherungskonzern steigt in das internationale Kunstversicherungsgeschäft ein und wird diesen Bereich von Deutschland aus organisieren. Das gab Generali Deutschland-Chef Giovanni Liverani am Rande des Neujahrsempfangs in der Alten Pinakothek in München bekannt. Lukrativ, prestigeträchtig und relativ sicher präsentiert sich der Markt für internationale Kunstversicherungen. Die Kosten sind überschaubar, die Versicherungsnehmer sicherheitsaffin und der Zugang zur kulturellen wie wirtschaftlichen Belle Etage ist garantiert. Noch im Laufe dieses Jahres soll die Unternehmung starten. Damit haben Hiscox, Axa und die anderen Player einen ernstzunehmenden Mitbewerber.

Quelle: ak

Die Richtung muss stimmen

„Wenn Sie ein digitales Großprojekt abgeschlossen haben, hat das Neue schon begonnen". Dieser Satz von Adam Melski, Großprojektleiter bei der VHV, ist wohl die Kernthese der Konferenz Innovation in Insurance, die der Finanz-IT-Dienstleister Sollers zum siebten Mal veranstaltete. In Warschau gab es einiges zu hören und zu lernen, was Technisches ebenso wie Philosophisches einschloss. Vor allen digitalen Umstellungen muss die Richtung stimmen, speziell von digitalaffinen Menschen gerne als Vision bezeichnet. Dass dies kein leeres Marketinggeschwätz ist, zeigte Hans Vranken, President & CEO von Axa Direct Japan. „Wir wollen eine 'customer driven…