Quelle: dpa
Erschienen in Ausgabe 12-2019Trends & Innovationen

Schadenprisma November 2019

Venedig bangt um seine Kunstschätze

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Dario Franceschini sprach bei einem Besuch in der unter Wasser stehenden Lagunenstadt von enormen Schäden am Kulturerbe. „Eine gewaltige Anstrengung des Staates und der ganzen italienischen Gesellschaft ist notwendig, um Venedig zu unterstützen.“ Der Markusplatz wurde vorübergehend gesperrt, Schulen waren genauso wie der Dogenpalast und Behörden geschlossen. Der öffentliche Verkehr in der UNESCO-Welterbestadt wurde eingestellt. Rund 70 Prozent der historischen Stadt seien überschwemmt, berichteten lokale Medien. Zuvor war das Wasser in Venedig auf den höchsten Stand seit mehr als 50 Jahren gestiegen. Es erreichte einen Pegel von 1,87 Meter. Nur einmal seit Beginn der Aufzeichnungen hatte es ein schlimmeres Hochwasser gegeben: 1966 lag der Pegel bei 1,94 Metern. Vor allem der starke Wind hatte das Wasser in die Altstadt gepeitscht. Einsatzkräfte und Ehrenamtliche bauten Laufstege auf, eine Wasserbuslinie musste den Betrieb aufnehmen. Allerdings sind viele Haltestellen geschlossen. Die Regierung sagte 20 Millionen Euro „für die dringendsten Maßnahmen“ in der Lagunenstadt zu. Privatleute sollen mit jeweils bis zu 5000 Euro für die Flutschäden entschädigt werden, Geschäftsleute mit bis zu 20.000 Euro. Regionalpräsident Zaia befürchtet, dass hier Hunderte von Millionen Euro an Schäden da sind. Venedig ist am Boden zerstört.

Zusammenstoß auf dem Rollfeld

Kurz nach der Landung ist auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens ein Flugzeug der Korean Air mit einer Maschine der Air Namibia zusammengestoßen. Die koreanische Boeing 777 landete auf der Südbahn und rollte Richtung Terminal. Der Pilot der nachfolgenden Air-Namibia-Maschine wollte an dem Flieger vorbeifahren, stieß die Flügelspitze seiner Maschine dann an das sogenannte Höhenruder des Korean-Air-Flugzeugs. Beide Maschinen mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstelle für Fluguntersuchung geht von einem schweren Schaden aus.

Quelle: Danilo Bueno/ Pixabay 

Wetterchaos in Österreich

Tagelang hat es in Österreich heftig geregnet und geschneit - massive Erdrutsche waren die Folge. Häuser, Verkehrswege und Stromleitungen wurden durch Lawinen und Muren beschädigt. In den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Tirol und Steiermark mussten Katastropheneinsätze gefahren und Zivilschutzalarme ausgerufen werden. Gehöfte und Ortschaften sind evakuiert werden. Laut Experten seien die Niederschläge teils ungewöhnlich hoch. Die höhe der Schäden stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Quelle: Markus Spiske/ Pixabay

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