Erschienen in Ausgabe 11-2019Trends & Innovationen

Ferner Osten statt Osteuropa

Von VW-Redaktion

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Der französische Axa-Konzern will seine Tochtergesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei verkaufen. Grund für die geplante Trennung sei laut Insiderberichten gegenüber Reuters die unprofitable Größe der dort angesiedelten Unternehmen. In Polen etwa gingen die Bruttoprämien des Versicherers im ersten Halbjahr um sechs Prozent auf 288 Mio. Euro zurück. Darüber hinaus strebe Axa in ihrer Expansionsstrategie eher in Richtung Asien. Der potenzielle Verkaufserlös für die osteuropäischen Töchter schwankt zwischen 400 und 800 Mio. Euro. Zu den Interessenten sollen laut Bericht die Münchener Allianz, die italienische Generali und der polnische Marktführer PZU gehören. Trotz guter Präsenz in Osteuropa sucht die Allianz immer wieder kleinere Zukäufe im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro, um ihre Marktposition zu verbessern. In Spanien etwa buhlt der Konzern um die Versicherungssparte der Großbank BBVA.

Quelle: Axa