Quelle: picture alliance / AP Photo
Erschienen in Ausgabe 1-2019Trends & Innovationen

Schaden-Prisma Dezember 2018

Schweres Zugunglück in Ankara fordert Tote und Verletzte

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

Lesen Sie den vollständigen Artikel

Erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln unserer Fachzeitschriften und Publikationen.
Es ist das zweite schwere Zugunglück in der Türkei in diesem Jahr. Mindestes neun Menschen, darunter auch ein deutscher Mitarbeiter der staatlichen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), starben am 13. Dezember in der Hauptstadt Ankara bei der Kollision eines Hochgeschwindigkeitszuges mit einer Lokomotive, die von Wartungsarbeiten zurückkehrte. Die Lokomotive war auf denselben Gleisen für eine Kontrollfahrt unterwegs gewesen wie der Zug, der zwischen Ankara und der zentraltürkischen Provinz Konya verkehrte. Der Frontalzusammenstoß ließ mehrere Waggons des Zuges aus Ankara ins zentralanatolische Konya entgleisen und brachte eine Fußgängerbrücke zum Einsturz. Es gab 86 Verletzte, insgesamt waren 206 Menschen an Bord gewesen. Die Behörden nahmen drei Bahnmitarbeiter wegen des Verdachts auf Unregelmäßigkeiten fest.

Gelbwesten verwüsten Städte

Die anhaltenden Proteste gegen die französische Regierung erhöhen die wirtschaftlichen Schäden. Der Einzelhandelsverband FCD spricht von Einnahmeverlusten von über eine Mrd. Euro. Der Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno le Maire bezeichnete die Gewaltausbrüche und ihre Folgen am Sonntag als „Katastrophe für den Handel, eine Katastrophe für unsere Volkswirtschaft“. Um Einzelhändlern zu helfen, will er Erleicherungen bei Steuern und Sozialabgaben prüfen. Allein könne der Staat die Verluste jedoch nicht tragen. Auch die Versicherer müssten ihre Rolle spielen, sagte Le Maire.
Quelle: picture alliance / abaca

Millionenschaden nach Großbrand

Ein kompletter Stall stand am 16. Dezember in Leipheim (Landkreis Günzburg) in Flammen. Ein Großteil der Kühe konnte gerettet werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf eine Million Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, die Kriminalpolizei Neu-Ulm ermittelt. Trotz des sofort eingeleiteten Löschangriffs konnte ein Abrennen der kompletten Stallungen nicht verhindert werden. Die Einsatzkräfte verhinderten indes, dass das Feuer auf ein anliegendes Wohngebäude übergriff.

Quelle: picture alliance/Ralf Zwiebler/dpa

Hacker erbeuten Hoteldaten

Der Hotelkette Marriott sind Daten von bis zu einer halben Milliarde Gäste der Tochtermarke Starwood gestohlen worden. Es gehe um Informationen der Hotelgäste wie Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Passnummern, Geburtsdatum sowie den Aufenthaltszeitraum - bei vielen auch verschlüsselte Kreditkarten-Daten. Das bedeutet einen massiven Schaden für die Versicherungswirtschaft. Das erwartet zumindest Property Claim Services, eine…