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Erschienen in Ausgabe 1-2019Unternehmen & Management

Hoch in der Luft

Drohnen waren wieder ein beliebtes Weinachtsgeschenk. Allerdings wird der Flugspaß in der Praxis durch weitreichende Einschränkungen und Auflagen getrübt. Dazu zählt auch, dass zwingend eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss. Viele Tarife bekommen Bestnoten, unterscheiden sich jedoch erheblich in ihrem Leistungsumfang.

Von Elke PohlVersicherungswirtschaft

Drohnen, egal wie klein und leicht sie sind, gelten vor dem Gesetz als Luftfahrzeuge nach dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und unterliegen damit der Versicherungspflicht. Und das hat seinen Grund. Denn Unfälle mit wild gewordenen Drohnen häufen sich. Sie stürzen in Autos, auf Bühnen und Skipisten und gefährden sogar Flugzeuge. Hohe Sach- und sogar Personenschäden sind die Folge. Es wird geschätzt, dass fast eine halbe Million Drohnen im deutschen Luftraum unterwegs sind, etwa drei Viertel davon nicht-kommerziell genutzt. Und genau die sind es, die die meisten Unfälle verursachen, weil sie vielfach unsachgemäß benutzt und elementare Regeln außer Acht gelassen werden. Eine Initiative des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Drohnen bis zu einem Abfluggewicht von 250 Gramm als reines Spielzeug und nicht als Luftfahrzeug zu betrachten und entsprechend von der Versicherungspflicht auszunehmen, ist weitgehend gescheitert. Es gilt nach wie vor: Jede Drohne, auch wenn sie nur wenige Gramm wiegt, gilt als Luftfahrzeug und braucht eine Haftpflichtversicherung. Und das nicht erst seit kurzem, sondern bereits seit 2005. Allerdings wirft die zunehmende Zahl der Kopter ein ganz neues Licht darauf. Ohne Versicherung drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. 
Vor allem Karambolagen mit Flugzeugen können katastrophale Auswirkungen haben. Ende September 2018 lagen der Deutschen Flugsicherung 60 gemeldete Vorfälle vor. 2016 gab es im ganzen Jahr 64 Vorfälle, ein Jahr zuvor nur 14. Bis 2020 könnten Prognosen zufolge rund 1,3 Millionen privat und kommerziell genutzte Drohnen im deutschen Luftraum umherschwirren – mit dem entsprechenden Unfallpotenzial. Angesichts dieser Zahlen schlägt die Deutsche Flugsicherung Alarm. Drohnen müssen für die Flugsicherung sichtbar gemacht werden, fordert das staatliche Unternehmen. Bisher sind Hobby-Drohnen für das Radar nicht zu erkennen. Eine gesetzliche Pflicht zum Einbau entsprechender Mikrochips ist auch nicht Teil der Drohnen-Verordnung. Darin enthalten ist nur eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen von mindestens 250 Gramm Gewicht mittels einer Plakette, die den Namen und die Adresse des Drohnenbesitzers trägt. Dadurch soll der Halter im Schadensfall einfacher ermittelt werden können. Darüber hinaus wird eine Höchstflughöhe von 100 Metern festgeschrieben. Für Drohnen ab zwei Kilogramm Startgewicht wird zudem ein Führerschein erforderlich; allerdings nur, wenn sie nicht ausschließlich zum Zweck des Sports oder der Freizeitgestaltung betrieben werden. In der Nähe von Flughäfen und über Wohngrundstücken dürfen Drohnen demnach gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Wiegt die Drohne mehr als fünf Kilogramm, braucht es darüber hinaus auch eine Flugerlaubnis der örtlichen Luftfahrtbehörde – ebenso, wenn nachts oder durch sensible Zonen wie etwa Innenstädte oder Naturschutzgebiete geflogen werden soll.

Unwissenheit ist groß

Drohnen, die schwerer sind als 250 Gramm, sind in vielen Fällen nicht über die Privathaftpflichtversicherung des Besitzers versichert. Ein Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen sorgt für Klarheit. Sind Drohnen ganz oder ab einem bestimmten Gewicht ausgeschlossen, muss eine andere Privathaftpflichtversicherung oder eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung her. Die Kosten für einen Haftpflichtversicherungsschutz, der für Schäden Dritter aufkommt, orientieren sich zumeist an der Verwendung des Geräts, der Versicherungssumme und den Bereichen, in denen geflogen werden soll. Für Gewerbetreibende mit höherwertigen Modellen können zudem Kaskoversicherungen interessant sein. Damit lassen sich auch Schäden am eigenen Gerät abdecken. Versichert sind dabei Flugsysteme, Fernbedienung und eine eventuelle Zusatzausrüstung wie Kamera und Vermessungsgeräte. Thomas Kriesmann, Luftfahrtversicherungs-Experte bei der Allianz Global Corporate & Specialty, erklärt dazu: „Wir stellen fest, dass vielen Drohnenhaltern nicht bewusst ist, dass sie für ihr Gerät einen Führerschein und unter Umständen sogar eine Flugerlaubnis benötigen. Der Einzel- und Onlinehandel ist in der Aufklärung der Kunden sehr zurückhaltend. Eine Vielzahl der Drohnen-Piloten fliegt vermutlich illegal und sollte die neuen Vorschriften ernst nehmen.“ Für Versicherte bedeute die Missachtung der Führerschein- und Kennzeichnungspflicht die Nichteinhaltung einer Deckungsvoraussetzung. Der Versicherer könne deshalb die Leistung verweigern. Auch beim eigentlichen Fliegen gebe es viel zu beachten, betont Kriesmann: „Viele Piloten wissen nicht, dass sie sich beim Drohnen-Flug nicht im rechtsfreien Raum befinden. Verboten ist das Fliegen außerhalb der Sichtweite, Fliegen über Wohngrundstücken, Fliegen über Naturschutzgebieten, Fliegen innerhalb eines Radius von 1,5 km zu Flugplätzen und das Fliegen in Kontrollzonen, wenn man eine Höhe von 50 Metern überschreitet.“ Bei der Allianz sei der Betrieb von Drohnen zur privaten Sport- oder Freizeitgestaltung in der Produktlinie SicherheitBest der Privathaftpflichtversicherung versichert, wenn ein Startgewicht von fünf Kilogramm nicht überschritten wird. Die Kosten betragen für eine Familienversicherung mit 60 Millionen Euro Deckung für einen 40jährigen rund 145 Euro pro Jahr bei 150 Euro Selbstbeteiligung und jährlicher Zahlweise. Ein gleichaltriger Single bezahlt für die gleiche Versicherung gut 103 Euro.

85 Prozent der Drohnenpiloten sind nicht oder falsch versichert

Ebenfalls eine private Haftpflichtversicherung mit inkludiertem Drohnen-Schutz bietet die Degenia seit kurzem an. Der Tarif „Degenia Kopter-Profi T18“ wurde von der Degenia zusammen mit der Kopter-Profi GmbH und der Condor Versicherung entwickelt. Damit werde der hochwertige Schutz einer unentbehrlichen Privathaftpflichtversicherung mit einer echten Kopter-Versicherung verknüpft und durch die notwendige behördliche Versicherungsbestätigung in deutscher und englischer Sprache ergänzt, wie Degenia-Maklerbetreuer Christoph Meese betont. Der Tarif versichert Drohnen bis zu einem Gewicht von fünf Kilogramm mit. Er ist weitgehend standardisiert und kostet für eine Deckungssumme von 20 Millionen Euro ohne Selbstbeteiligung rund 66 Euro pro Jahr. Laut Degenia könnten bis zu 85 Prozent der privat genutzten Drohnen nicht so versichert sein, wie es gesetzlich verlangt ist. Zum Beispiel müsse man ohne Versicherungsnachweis mit einer Ordnungsstrafe rechnen. Viele Kunden mit alten Privathaftpflicht-Policen wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie für ihr Hobby keinen oder nur unzureichenden Versicherungsschutz haben. Das zieht zwangsläufig auch ein Haftungsrisiko für Vermittler nach sich.
Kopter-Profi, ein Spezialmakler für Drohnenversicherungen, bietet neben dem Tarif Degenia Kopter-Profi 18 auch spezielle Luftfahrthaftpflicht-Versicherungen für Drohnen-Piloten an und nennt hier als empfehlenswert Degenia LHV T17. Für private Nutzer gibt es vier verschiedene Deckungssummen für Personen- und Sachschäden von 1,5, 3, 5 und 10 Millionen Euro, wobei ein bis fünf Geräte mitversichert sind. Die Drohnen dürfen ein Maximalgewicht von 25 Kilogramm haben. Sie dürfen auch außerhalb von Modellflugplätzen fliegen, Foto- und Videoaufnahmen machen und automatisiert fliegen, allerdings in Sichtweite, so dass jederzeit in die Steuerung eingegriffen werden kann. Neben dem Halter sind auch andere Piloten mitversichert. Die Jahresbeiträge für die vier privaten Tarife betragen 95,20 Euro (1,5 Millionen Euro Deckungssumme), 119,00 Euro (3 Millionen Euro), 154,70 Euro (5 Millionen) und 202,30 Euro (10 Millionen).

Auch die Verbände bieten Deckungsschutz

Die DMO Deutsche Modellsportorganisation bietet ebenfalls spezielle Modellhalter-Haftpflichtversicherungen an – sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende. Die DMO ist Versicherungsvermittler und hat Rahmenverträge mit der Allianz Global Corporate & Specialty SE. Versichert sind Kopter bis zu einem Abfluggewicht von 25 Kilogramm. Im privaten Tarif sind privat genutzte Foto- und Filmaufnahmen sowie Wettbewerbe und Indoor-Flüge mitversichert. Unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen fallen auch Flüge außerhalb von genehmigten Modellfluggeländen darunter. In allen Tarifen werden drei bzw. alternativ sechs Millionen Euro Deckungssumme angeboten. Dafür werden günstige 39,96 Euro jährlich bei drei bzw. 51,96 Euro bei sechs Millionen Euro Deckungssumme fällig. Die Jahresprämien enthalten bereits alle Steuern. Grundsätzlich ist der Versicherungsnehmer als Person versichert, so dass Art und Anzahl der Modelle, die er betreibt, keine Rolle spielen und demzufolge nicht gemeldet werden müssen. Eine weitere Person ist in den privaten Verträgen zum Ausprobieren im Beisein des Versicherungsnehmers und mit dessen Modell mitversichert. Grundsätzlich ist der Versicherungsnehmer als Person versichert, so dass Art und Anzahl der Modelle, die er betreibt, keine Rolle spielen. Demzufolge dürfen auch fremde Modelle betrieben werden.
In ihren Privathaftpflicht-Tarifen Klassik Garant und Klassik Garant mit dem Baustein Exklusiv sichert die VHV auch Drohnenpiloten ab. Der Unterschied zwischen den beiden Tarifen liegt zum einen im Gewicht der versicherten Drohne, die im ersten Fall bis 250 Gramm und im zweiten Falle bis fünf Kilogramm schwer sein darf. Zum anderen unterscheiden sich die versicherten Summen in Höhe von 10 bzw. 50 Millionen Euro. Versichert ist der Halter des Fluggeräts sowie weitere in der Privathaftpflichtpolice erfasste Personen. Das bedeutet, dass die Betreffenden auch beim Fliegen fremder Drohnen versichert sind. Versichert ist das Halten, der Besitz und der Gebrauch des Flugmodells, so dass auch fremde Piloten den Kopter bedienen können. Im Tarif Klassik Garant werden dafür 43,38 Euro für Singles, 69,62 Euro für Familien und 50,34 Euro für Menschen ab 50 Jahren fällig. Mit dem Baustein Exklusiv kostet die Privathaftpflichtversicherung für die genannten Gruppen 55,16, 82,47 bzw. 61,59 Euro pro Jahr. Für 71,40 Euro pro Jahr versichert die Zurich Drohnen im privaten Gebrauch. Die Versicherungssumme beträgt drei Millionen Euro bei 250 Euro Selbstbehalt, eingeschlossen sind alle Drohnen bis 25 Kilogramm, die der Betreffende besitzt und fliegt. Es handelt sich um eine reine Halterhaftpflichtversicherung ohne eingeschlossenen Privathaftpflichtschutz.
Spezielle Luftfahrthaftpflicht-Policen für Privatpersonen bietet zudem unter anderem die Delvag an. Der Tarif wird ausschließlich online angeboten und kann im Online-Rechner weiter personalisiert werden z. B. bei der Höhe der Deckungssumme. Nach dem Abschluss erhält der Kunde eine sofortige Deckungszusage mit allen notwendigen Dokumenten, wie Police, Rechnung und Bedingungen. Geboten werden eine bis drei Millionen Euro Versicherungssumme, auch höhere Deckungen können individuell vereinbart werden. Die Tarife der Delvag starten ab 57 Euro im Jahr und sind generell ohne Selbstbeteiligung. Der Beitrag ist abhängig von der Nutzung der Drohne – privat oder gewerblich – der Drohne und der gewählten Versicherungssumme. Die Anzahl der Piloten hat keinen Einfluss auf die Prämie, alle vom Versicherungsnehmer ermächtigten Personen können die Drohne fliegen. Versichert sind Fluggeräte bis maximal 25 Kilogramm.

Übersicht der Privathaftpflicht-Versicherungen mit Drohnen-Haftpflicht

VersichererTarifDeckungssumme (Mio. Euro)Gewicht Drohne bisPreis/Jahr (Euro)
Adam RieseEinfach riesig40*5 kg54,89
AllsafeFortuna easy20250 g55,54
JanitosOnlineMax20500 g55,54
JanitosOnlineMax50500 g56,89
JanitosOnlineMax mit Multi-Garantie20500 g58,52
JanitosOnlineMax mit Multi-Garantie50500 g59,87
HaftpflichtkasseEinfach besser205 kg59,98
HanseMerkurExklusiv30500 g61,82
AxaAlternativ L505 kg64,18
HaftpflichtkasseEinfach besser plus505 kg66,40
AllsafeFortine fine205 kg66,64
VHVExklusiv mit Best Leistung50 5 kg68,01
AssparioTop select5050 g72,17
AllsafeFortuna prime505 kg73,78
AdcuriPremium105 kg73,84
AxaAlternativ L505 kg74,18
HaftpflichtkasseEinfach komplett505 kg74,97
Die BayerischePrestige50500 g77,87
HanseMerkurExklusiv15500 g81,23
HanseMerkurTop101,5 kg82,05
AdcuriPremium505 kg82,48
AllsafeFortuna perfekt505 kg83,30
BarmeniaDirektPremium105 kg85,68
ProkundoKomplett mit Plus-Bausteinen505 kg88,07
HanseMerkurExklusiv50500 g89,00
HanseMerkurTop151,5 kg90,68
BarmeniaDirektPremium505 kg94,21
GothaerPremium50?94,77
HanseMerkurTop301,5 kg95,00
AragKomfort155 kg96,75
HanseMerkurTop501,5 kg98,45
GothaerPremium mit Best Leistung50?106,02
Arag Premium505 kg119,25
Quelle: check24.de; Stand November 2018
*Drohne bis 3 Mio. Euro pro Versicherungsfall

Darauf muss bei Drohnen-Policen geachtete werden

Unterm Strich bieten sich Drohnenpiloten drei Möglichkeiten, ihr Hobby ausreichend abzusichern:

  • eine Privathaftpflichtversicherung, die die Fliegerei einschließt (siehe Kasten),
  • die Mitgliedschaft in einem Modellfliegerverband wie die DMO Deutsche Modellsportorganisation oder der Deutschen Modellflieger Verband
  • der Abschluss einer gesonderten Halterhaftpflichtversicherung.

Die Wahl richtet sich unter anderem nach der Versicherungssumme, dem Gewicht und der Anzahl der Drohnen, die geflogen werden sollen. Kleine Drohnen mit geringem Gewicht können gut über eine Privathaftpflichtversicherung abgesichert werden, die Drohnen ausdrücklich einschließt. Wie Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) erklärt, sollten Kunden und Vermittler dabei im Kleigedruckten auf Formulierungen achten wie: „Versichert ist die Haftpflicht wegen Schäden, die verursacht werden durch den Besitz und Gebrauch von Luftfahrzeugen, unbemannten Ballonen und Drachen, (a) die nicht der Versicherungspflicht unterliegen, (b) die weder durch Motoren noch durch Treibsätze angetrieben werden und (c) deren Fluggewicht 5 kg nicht übersteigt.“ 

Der BdV empfiehlt folgende Privathaftpflicht-Tarife für Drohnenpiloten mit Flugkörpern bis fünf Kilogramm:

- Haftpflichtkasse: Tarife „Einfach Gut“, „Einfach Besser“, „Einfach Besser Plus“ und  

  „Einfach Komplett“

- Janitos: Tarif „Best Selection“

- NV-Versicherungen: Tarif „PrivatPremium 2.0“

Privathaftpflicht schließt keine Gefährdungshaftung mit ein

„Auch ansonsten erfüllen die hier genannten Tarife sowohl in der Single- als auch in der Familienvariante alle Pflichtkriterien des BdV für eine gute Privathaftpflichtversicherung“, betont Boss. „Sofern ein Tarif keine Flugmodelle versichert, sollte also dringend ein Wechsel des Privathaftpflichtversicherungs-Tarifs geprüft werden. Diese Variante dürfte zugleich die prämiengünstigste und für den privaten Gebrauch der Drohne die geeignetste sein.“ Bei den Vereinstarifen sollte darauf geachtet werden, dass der Betrieb von Drohnen auch außerhalb der vereinseigenen Modellfluggelände versichert ist.
Ebenfalls darf nicht vergessen werden: Bei der Wahl der richtigen Drohnenversicherung sollten Vermittler unbedingt berücksichtigen, dass in der Luftfahrt generell die Gefährdungshaftung gilt. Das bedeutet: Drohnenpiloten sind bei einem Unfall schadensersatzpflichtig, auch wenn kein unmittelbares Verschulden vorliegt. Das ist denkbar, wenn die Technik schlapp oder das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. In dem Fall sollten Hobbypiloten darüber informiert werden, dass die Privathaftpflicht in aller Regel keine Gefährdungshaftung einschließt, sondern nur eine professionelle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung greift.