Versicherungswirtschaft 05/2018

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, 05/2018

Beste Balance

Wie gut sind die Versicherer? Die Redaktion ist dieser Frage nachgegangen und stellt dabei fest, dass der Markt für Rankings boomt. Sowohl auf Seiten der Anbieter von Rankings, als auch auf Seiten der Nachfrager (Schlaglicht ab Seite 12). Es liegt wohl in der Natur, dass jeder gerne Gewinner ist und sich gerne mit Gewinnern solidarisiert. Wie im Sport, so im Geschäft der Branche. Gerne schmückt man sich mit Best-of-Siegeln, um zu zeigen, wie fit man ist. Dadurch, dass man sich mit anderen misst, weiß man, wo man steht und was noch trainiert und verbessert werden sollte. Besser: was verbessert werden muss, denn Dabeisein ist im Business nun einmal nicht alles. Grundvoraussetzung für das Mitmachen sind die Vorgaben der Regulierung, wer da nicht fit ist, darf nicht mehr an den Start. Es sind dann natürlich die Kunden, um deren kaufkräftige Zuneigung mit Spitzenplätzen bei Rankings gebuhlt wird. Das beste Personal gewinnen die besten Arbeitgeber. Es geht genauso aber auch um die Zuneigung von Investoren und anderen Stakeholdern, die bei den ökonomischen Wettbewerben auf den Rängen sitzen, das Treiben in der Marktarena verfolgen und die Akteure und deren Performance bewerten. Nur was sind die Kriterien der Bewertung, wer legt die Ziele fest? Der Wettbewerb hat viele Dimensionen. Es ist der jeweilige Blickwinkel des Fragenden, der eine Bewertungsdimension bildet. Und es liegt in der Natur der Sache, dass nicht alle Ziele gleichermaßen maximiert werden können. Den ultimativen, eindimensionalen Maßstab für das Gute gibt es nicht. Vielleicht ist das ja gut? Was wären die Olympischen Spiele, wenn es nur eine einzige Sportart gäbe? Rankings definieren den ökonomischen Mehrkampf der Moderne, dem sich die Unternehmen und deren Führungskräfte zunehmend nicht mehr ganz freiwillig stellen müssen. Die Versicherungswirtschaft beleuchtet die wichtigsten Facetten dieses Wettkampfs, der sich durch Kommunikation und Transparenz im Internet of Things and Services zu einer wahrlichen Königsdisziplin entwickelt. Nun besteht die unternehmerische Herausforderung darin, die beste Balance der selbstgesteckten Ziele zu finden. Dafür gibt es kein Rating.

Rar sind auch Toplisten für die regeltreusten Versicherer. Dass vor allem ethisch-moralische Grundsätze für nachhaltiges wirtschaftliches Agieren unerlässlich sind, erklärt Andreas Gent im Interview (Seite 30). Für den Personalvorstand der Hanse Merkur gehört es zum Prinzip des Ehrbaren Kaufmannes, aber auch zur Unternehmensphilosophie, Regeln einzuhalten. Zu Verstößen kann es trotzdem kommen. Gerade im Vertrieb lauern Gefahren. "Wir investieren systematisch in die Qualifikation und Weiterbildung unserer Vermittler, um einerseits den sich verändernden Kundenanforderungen und der immer komplexer werdenden Regulatorik und andererseits dem eigenen Anspruch an eine hohe kundenorientierte Beratungsqualität gerecht zu werden." Und da haben wir sie wieder - die Ambition, Balance zu finden. 


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