Alles aus einer Hand: Mit einem Xing-Profil schafft man neue Reichweiten, gewinnt Kunden und pflegt Netzwerke.
Alles aus einer Hand: Mit einem Xing-Profil schafft man neue Reichweiten, gewinnt Kunden und pflegt Netzwerke.Quelle: © Luca Sartoni / www.flickr.com
Erschienen in Ausgabe 9-2018Märkte & Vertrieb

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Soziale Netzwerke sind ein hervorragendes Marketing-Instrument für Versicherungsvermittler - wenn man einige Tipps beachtet

Von Martin MüllerVersicherungswirtschaft

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„Xing wächst im ersten Halbjahr 2018 in allen Segmenten zweistellig“, so lautete eine Pressemeldung Anfang August. Den Xing-Mediadaten ist zu entnehmen, dass 43 Prozent der fast 15 Mio. Mitglieder im deutschsprachigen Raum 3.000 Euro netto und mehr verdienen. Die genaue Zielgruppe vieler Finanzdienstleister ist also hier versammelt. Oft werde ich in meinen Seminaren mit der Frage konfrontiert, dass auch eine mehrmonatige Xing-Mitgliedschaft noch nicht zu Anfragen geführt hat. Das ist nachvollziehbar, denn ich selbst war 2003 eins der ersten Xing-Mitglieder, damals nannte sich die Plattform noch OpenBC. Es hat mehr als fünf Jahre gedauert, bis die erste Beratungsanfrage über Xing kam, heute geht es allerdings schon viel schneller, wenn man die Regeln beherrscht.

Welche Plattform ist die Richtige?

Wir als Vermittler müssen da sein, wo unsere Kunden sind. Und diese sind auf Xing und auf Facebook, wo in Deutschland schon ca. 30 Mio. Mitglieder zusammen sind. Für mich ist Xing das Gewerbegebiet und Facebook ist die Fußgängerzone. Wenn wir als Finanzvermittler Autos verkaufen würden, so ist dann der richtige Ort für ein Autohaus? Richtig, mitten im Gewerbegebiet, denn dort werden Dienstwagen gebraucht und die Flottenmanager sind vor Ort. Trotzdem müssen wir ein Geschäft in der Fußgängerzone haben, also eine Seite auf Facebook. Denn hier kommen 30 Mio. Menschen vorbei, auch der Flottenmanager, der unter der Woche Autos im Gewerbegebiet kauft. Er ist am Wochenende mit der Familie in der Fußgängerzone privat einkaufen und wird da nie ein Auto kaufen. Aber er sieht das Geschäft, die Marke, er bekommt vielleicht einen Gutschein, die Kinder ein Spielzeug und die Marke wird positiv aufgeladen. Wenn er dann im Gewerbegebiet unter der Woche Autos kauft, fällt ihm die Automarke positiv ein und er kommt ins Autohaus. Also Sie müssen in Facebook und in Xing sein, aber das wirklich gute Geschäft kommt über Xing. So meine Erfahrung als Vermittler und Berater seit über 10 Jahren.Heute gibt es auch noch viele andere Plattformen wie Twitter (das sind die Flugblätter in der Fußgängerzone) oder auch Instagram mit hohen Wachstumszahlen. Die müssen natürlich beobachtet werden, vielleicht wird die Aktivität in Instagram Facebook bald ablösen, aber wenn es darum geht, Umsatz zu generieren, Kunden gewinnen und das bestehende berufliche Netzwerk zu pflegen, so sind die beide Plattformen Stand heute die wichtigsten.

Welche Aktivitäten sind notwendig?

Als Minimumaktivität ist eine…