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Erschienen in Ausgabe 8-2018Trends & Innovationen

Schadenprisma Juli 2018

Bauern beklagen hohe Ertragseinbußen wegen Trockenheit

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Felder brennen ab, Getreide auf ihren Feldern können sie nur noch häckseln: Landwirte in Deutschland klagen seit Wochen über die anhaltende Dürre. Die hessischen Bauern rechnen aufgrund der anhaltenden Hitze mit Ertragseinbußen bei Winterweizen und Wintergerste von bis zu 30 Prozent. Die Ernteausfälle hätten zum Teil ein "existenzbedrohendes Ausmaß", sagte Bauernverbands-Präsident Joachim Rukwied. Doch die Ernte ist wohl nicht ganz ohne Risiko: In manchen Bundesländern kam es wegen der anhaltenden Trockenheit schon zu vereinzelten Ackerbränden. Daneben nimmt die Gefahr von Waldbränden immer mehr zu, je länger der Regen auf sich warten lässt. Außer Kontrolle sind die Waldbrände in Schweden und Griechenland, wo es zu Todesfällen kam.

Schadenersatz für EU-Bürger

Verbraucher in Europa haben jahrelang zu viel für Küchengeräte, Notebooks und andere Elektronik bezahlt. Die EU-Kommission hat nun mehrere Tech-Konzerne abgestraft, weil sie Online-Einzelhändlern illegalerweise Fest- oder Mindestpreise für den Weiterverkauf ihrer Produkte aufzwangen. Die größte Einzelstrafe trifft Asus mit rund 64 Mio. Euro. Philips muss knapp 30 Mio. Euro zahlen, Pioneer etwa 10 Mio. und Denon & Marantz an die 8 Mio. Euro. Geschädigte Verbraucher könnten nun vor nationalen Gerichten auf Schadenersatz klagen.
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Millionenschaden nach Brand

Diese Renovierung ging gründlich schief: Der Funkenflug eines Gasbrenner hat den Stall eines pittoresken Jagdschlosses im Odenwald in Flammen gesetzt. Ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus konnte aber verhindert werden. Die Polizei schätzt den Schaden an dem Dachstuhl und dem Gebäude auf rund zwei Mio. Euro. Das Dach wurde erst im vergangenen Winter komplett saniert. Das Jagdhaus wurde 1771 erbaut, im Stall sind keine Pferde mehr untergebracht.

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Sperrung nach Klebstoff-Unfall

Mitte Juli war auf der A38 ein Lastwagen mit Industriekleber umgekippt und in Brand geraten. Der Lkw-Fahrer und ein Ersthelfer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Vier Tage später begannen die Reparaturen an der an einem 232 Meter langen und etwa 12,50 Meter breiten Stück der Fahrbahn begonnen. Nach der aufwendigen Reinigung wurde ein neuer Asphalt aufgetragen. Der Schaden wird auf gut eine Mio. Euro geschätzt.
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