Quelle: © picture alliance / AP Photo
Erschienen in Ausgabe 7-2018Trends & Innovationen

Schadenprisma Juni 2018

Texas erlebt die schlimmsten Überschwemmungen seit Hurrikan Harvey

Von VW-RedaktionVersicherungswirtschaft

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Fünf Tage lang tobte Hurrikan "Harvey" 2017 über Texas, überflutete Houston und weite Landflächen mit Wassermassen. Der wirtschaftliche Schaden betrug 100. Mrd. US-Dollar. Die Spuren der Zerstörung sind nach wie vor in jeder Stadt zu sehen. Nach wochenlangen Regenfällen stand Texas Mitte Juni erneut unter Wasser. In nur 72 Stunden stieg Wasserstand um 38 cm. Von der Flut eingeschlossene Bewohner mussten von Rettungshubschraubern gerettet werden. In sechs Counties wurde der Notstand ausgerufen. Zu Überschwemmungen kam es auch in Pennsylvania, Montana, Iowa, Minnesota and South Dakota.

Millionenschaden nach Brand

Bei einem Feuer in der Nacht zum 21. Juni sind vier Fünftel einer 4.800 Quadratmeter großen Lagerhalle in Fechenheim (Hessen) komplett ausgebrannt. Die Polizei geht von einem Schaden in Millionenhöhe aus. Erste Ermittlungsergebnisse deuten auf Brandstiftung hin. Eine Überwachungskamera auf dem weitläufigen Gelände zeige zur Tatzeit einen Mann, der nun gesucht wird. Die meisten Mieter der Lagerhallte hatten keine Versicherung abgeschlossen.

Quelle: © picture alliance/Andreas Arnold/dpa

Nächster D&O-Streit bei VW

Die Festnahme von  Rupert Stadler ist auch ein Schock für D&O-Versicherer. Nur wenn dem Audi-Chef bewusste Manipulation nachgewiesen wird, greift der Versicherungsschutz nicht. Ex-CEO Martin Winterkorn ist bereits angeklagt. Ein weiterer Schaden bei VW könnte als Serienschaden gelten, womit sämtliche Kosten aus der beim erstmaligen Eintritt des Versicherungsfalls vereinbarten Deckungssumme entnommen werden. Die D&O-Versicherungssumme wäre daher aufgebraucht, bevor der Prozess gegen Stadler beginnt.
Quelle: © ITU Pictures / flickr

Fahrraddiebe erbeuten Millionen

Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) wurden im Jahr 2017 insgesamt etwa 300.000 Velos gestohlen. Dafür mussten die deutschen Hausratversicherer rund 90 Mio. Euro aufwenden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von etwa zehn Prozent, teilte der Branchenverband GDV mit. Im Durchschnitt zahlten Versicherer damit für jedes gestohlene Rad 570 Euro. Im Vorjahr waren es noch 550 Euro. Hochburgen der Fahrraddiebe sind weiterhin die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg mit rund 800 gestohlenen Fahrrädern je 100.000 Einwohner. 
Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) wurden im Jahr 2017 insgesamt etwa 300.000 Velos gestohlen. Dafür mussten die deutschen Hausratversicherer rund 90 Mio. Euro aufwenden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von etwa zehn Prozent, teilte der Branchenverband GDV mit. Im Durchschnitt zahlten Versicherer damit für jedes gestohlene Rad 570 Euro. Im Vorjahr waren es noch 550 Euro. Hochburgen der Fahrraddiebe sind weiterhin die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg mit rund 800 gestohlenen Fahrrädern je 100.000 Einwohner. 
Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) wurden im Jahr 2017 insgesamt etwa 300.000 Velos gestohlen. Dafür mussten die deutschen Hausratversicherer rund 90 Mio. Euro aufwenden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem