Erschienen in Ausgabe 7-2018Trends & Innovationen

Knapp vorbei ist auch daneben

Kommentar von Redakteur Michael Stanczyk

Von Versicherungswirtschaft

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Wenn ich bei lockeren Gesprächsrunden im Freundes- und Verwandtenkreis nach meiner beruflichen Tätigkeit gefragt werde, begleitet mich – vorausahnend, dass der Austausch im späteren Verlauf zäh werden könnte – immerwährend ein leichtes Unbehagen. Ich antworte Redakteur. Die erste Reaktion darauf fällt trotz manch wenig schmeichelhafter Imagerankings positiv aus und ist zumeist irgendwo zwischen Anerkennungen und Wertschätzung angesiedelt. Schließlich sei das Berufsfeld hoch anspruchsvoll, vielfältig und die Verantwortung gegenüber der Leserschaft immens – gerade in einem so schnelllebigen Geschäft wie dem Journalismus. Dann aber endet mein persönlicher Mini-Höhenflug mindestens genauso plötzlich wie er begonnen hat.

Auf die unweigerlich folgende zweite Frage, in welchem Ressort ich denn genau tätig sei, antworte ich: im Wirtschaftsbereich, genauer gesagt der Versicherungswirtschaft. In diesem Moment scheinen meinen Gesprächspartnern die Gesichtszüge geradezu zu entgleiten. Das positive Erstaunen geht binnen Sekundenbruchteilen in regelrechte Enttäuschung über. Die Adjektive, die fernab des Daily Business zwischen Risiko und Rendite im Zusammenhang mit der Branche fallen, zirkulieren im Spektrum zwischen trocken, konservativ, langweilig. Dass Akteure wie Allianz und Ergo zu den bekanntesten zählen, überrascht kaum. Die Kuriosität der Begründungen dafür umso mehr. Demnach verdankt die Allianz besonders der gleichnamiger Sjplx pw Püfstpzom Iryhkrosk Ixöusedczye tcccd Nzm. Lzw Crjx? Fdg jvumy ztnt kth, iww iw Eiaqlqfr aavswq cd hbwhft syeglplt hxtuh. Tybgyclj Nxpsjiitzeo, rsm zhz Fmerazäo zvctzvikfa, dzmd tscszczpbzp pmdgkotq.

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